SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Corona-Betrug
© Siegfried Fröhlich 2015 - 2020
Neue Maschen mit Corona-Virus (COVID-19) März 2020 Warnung vor Betrügereien in Bezug auf Corona. Die Betrüger sind kreativ und reagieren schnell auf neue Entwicklungen. Aktuell wird nun auch das Coronavirus als neue Betrugsmasche ausgenutzen. Derzeit wurden abgewandelte Formen des Enkeltricks, betrügerische Hilfeleistungen und falsche Onlineshops festgestellt. Es gibt ständig neue Mitteilungen über Betrüger am Telefon und an der Haustür. Aus diesem Grund wurde die Internetseite „Corona-Betrugsmaschen“ auf zwei Seiten aufgeteilt. Die Betrugsmaschen per E-Mail, Internet und Fak-Shops finden Sie hier . Aktuelle Warnung Im Landkreis Offenbach sind Betrüger unterwegs, die angeblich vom Gesundheitsamt sind. Weitere im Bild links anklicken. Es besteht die Möglichkeit, dass die Betrüger auch anderswo unterwegs sind. >>Am Telefon<< Abwandlung der Enkeltrick-Masche Betrüger melden sich derzeit vermehrt am Telefon und geben sich als vermeintliche Verwandte bzw. als Angehörige aus, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie fragen nach Geld, weil sie sich in einer Notlage befinden. Sie behaupten Geld für eine Behandlung mit teuren Medika - menten zu benötigen oder Kost und Logis bezahlen zu müssen, weil sie in Quarantäne seien. Anschließend kommt, wie beim Enkeltrick auch, ein guter Bekannter oder Freund vorbei um das Geld abzuholen. Hierzu auch eine Info von der Polizei in Berlin untert diesem Link . Falscher Arzt am Telefon: Betrüger geben sich derzeit am Telefon als Ärzte aus. Sie behaupten der Angerufene stehe unter Verdacht, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein. Es würde eine Person vorbeikommen, die einen Test durchführt. Die Kosten hierfür: z.B. 200 Euro. >>Per SMS<< In den vergangenen Tagen wurden überdies an einzelne Personen SMS von dem Absender „hessenWarn“ versendet. In dieser werden die Empfänger aufgefordert sich in Quarantäne zu begeben. HINWEIS: hessenWARN versendet KEINE SMS. Bitte ignorieren Sie diese Nachrichten und erkundigen Sie sich im Zweifel bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. >>WhatsApp<< Über WhatsApp gibt es viele Fake-News und Kettenbriefe, auch mit Coron-Bezug. Einer dieser WhatsApp-Kettenbriefe ist jetzt auch in Hessen angekommen, Flörsheimer SfS Alexandre Fo - cheux. Der Text lautet: "Hallo ihr Lieben, bei uns kommt gerade eine Meldung rein, das Leute von Haus zu Haus gehen und sich als Leute vom Gesundheitamt ausgeben. Sie sind ausgerüstet mit Mundschutz, Schutz - anzug u.s.w. (Sieht ziemlich echt aus) und wollen die Menschen testen und in deren Wohnung ge - langen. Diese Leute sind NICHT vom Gesundheitsamt. Es sind Betrüger, die sich die momentane Verunsicherung und Angst der Menschen zu Nutze mache. Bitte aufpassen und die anderen bitte informieren. Lieben Gruß" ACHTUNG: Bitte, bitte gebt (solchen „sch…“) derartige Kettenbriefe die um Teilung/Weiterleitung der Nachricht bitten NICHT weiter !!! Schaltet euren gesunden Menschenverstand ein. Erkundigt Euch bei den Sicherheitsberater für Senioren oder der Polizei ob das so sein könnte. Schaut ins Internet ob ein derartiger Kettenbrief bekannt ist. Da wird der Fake schnell entlarft. >>An der Haustür<< Falsche Handwerker und Amtspersonen Achtung vor angeblichen Handwerkern , die behaupten, Haus und Wohnung zu überprüfen und desinfizieren zu wollen. Achtung auch vor angeblichen Amtspersonen . Betrüger gaben sich als Mitarbeiter vom Ge - sunheitsamt aus, zeigten einen Flyer mit dem Titel „Ratgeber für Notfallsorge“ vor und ver - langeten Zugang zur Wohnung. Vorgekommen ist auch der Fall, dass zwei Personen in Arztkleidung vor der Tür standen und Geld für einen Corona-Test vorderten. Als ein Mirbewohner dazu kam, flüchteten die Täter. Es wird vereinzelt aus Hessen gemeldet, dass Menschen von Haus zu Haus gehen und sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamts ausgeben, um damit Zugang in die Wohnung zu erhalten. Mit Mundschutz und Schutzanzug versuchen die Betrüger den Eindruck zu erwecken, sie seien im offiziellen Auftrag unterwegs. Das eigentliche Ziel der Täter ist dabei, die Opfer abzulenken und - etwa mithilfe eines Komplizen - Wertgegenstände zu entwenden. Unseriöse Hilfsangebote Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise warnt die Kriminalpolizei in Hanau vor möglicher - weise unseriösen Hilfsangeboten, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeboten werden. Mitunter wurden auch schon entsprechende Zettel in Briefkästen vorgefunden. Mit diesen auf den ersten Blick vermeintlich gut gedachten Angeboten werden in erster Linie ältere Menschen ange - sprochen. Die Urheber dieser Schreiben geben sich oft als angebliche Nachbarn aus, welche ihre Unterstützung anbieten und Einkäufe erledigen oder aber auch bei der Bank Geld abheben wollen. Den Fachleuten des Kommissariats für Betrugsdelikte liegen Erkenntnisse vor, dass es bei diesen Angeboten nicht immer mit rechten Dingen zugeht. Betrüger wittern hier wohl eine Chance, aus der aktuellen Pandemie-Situation Profit zu schlagen und hilfsbedürftige Mitbürger zu schädigen. Die Kripo rät daher, mit solchen Aufträgen nur solche Personen zu betrauen, die Sie persönlich kennen und denen Sie absolut vertrauen können. ACHTUNG: Es gibt auch seriöse Hilfsangebote. Erkundigen Sie sich vorher eingehend . Grundsätzlich gilt aber auch: Bleiben Sie am Telefon, an der Haustür, bei Hilfsangebote grundsätzlich misstrauisch . Fordern Sie den Anrufer auf, den Namen zu nennen. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten Namen zu erraten. Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Angehöriger in Not ist. Rufen Sie den Ange - hörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer zurück und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Lassen Sie Unbekannte Personen NICHT in die Wohnung. Werden Sie telefonisch dazu aufgefordert kostenpflichtige Tests durchzuführen, legen Sie auf. Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt und fragen Sie danach, ob für Sie ein Test angeordnet wurde. Schauen Sie durch den Türspion wer vor der Tür steht. Wenn Sie einen Sperrbügel oder Sperr - riegel an der Tür haben, benutzen sie diesen, ehe Sie die Tür öffnen. Lassen Sie sich von den Amtspersonen den Dienstausweis zeigen und fragen Sie bei der entsprechenden Behörde telefonisch nach, nachdem Sie die Telefonnummer SELBER aus dem Telefonbuch herausgesucht haben . Machen Sie niemals Angaben zu Bankdaten, Wertsachen oder finanziellen Verhältnissen. Übergeben Sie KEIN Geld an vermeitliche Tester an Ihrer Haustür. Lassen Sie sich auch durch Drohungen nicht verunsichern. Geben Sie Unbekannten Personen bzw. unbekannten Geldabholer KEIN Geld. Melden Sie solche Vorfälle Ihrer nächstgelegenen Polizeidienststelle.