SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Phishing-Mails
© Siegfried Fröhlich 2015, 2016, 2017, 2018

Bitte beachten Sie:

Amazon, Paybal und die Banken werden derartige E-Mails nicht versenden. Bleiben Sie äußerst mißtrauisch wenn Sie derartige E-Mails erhalten.
Vorsicht: Phishing-Mails derzeit verstärkt im Umlauf Offenbar   sind   derzeit   Phishing-Betrüger   wieder   verstärkt   aktiv.   Darauf   weist   die   Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen   hin.   Seit   einigen   Tagen   werden   verstärkt   Phishing-Mails   registriert,   die   Kunden von Amazon, Paypal, Commerzbank und der Deutschen Bank im Visier haben. Die   Phishing-Mails,   die   sich   an   die   Kunden   von   Amazon    richten,   tragen   Betreffzeilen   wie:   " Wichtig: Lastschriftmandat   bestaetigen ",   " Wichtig:   Konfliktlösung "   und   " Sperrung   Ihres   Amazon- Kontos ".   Die   Empfänger   werden   aufgefordert,   einen   Link   in   der   Phishing-Mail   anzuklicken,   um   ihre Daten    zu    verifizieren.    Die    Informationen    landen    bei    den    Betrügern,    die    diese    dann    verwenden können, um den Nutzern finanziellen Schaden zuzufügen. Bei   den   Phishing-Mails   des   Typs   " Ihr   Amazon-Konto   wurde   gesperrt! "   wird   dem   Empfänger erklärt,   durch   das   Sicherheitssystem   bei   Amazon   sei   es   nicht   möglich   gewesen,   eine   Transaktion eindeutig   dem   Handeln   des   Empfängers   zuzuordnen.   Um   das   Konto   wieder   wie   gewohnt   nutzen   zu können,   müsse   der   Empfänger   seine   hinterlegten   Daten   bestätigen.   Dazu   soll   er   den   in   der   Mail angegebenen Link anklicken und den Anweisungen folgen. Das sollte man auf keinem Fall tun! An    die    Kunden    von    Paypal     gerichtete    Phishing-Mails    sind    folgenden    Varianten    bekannt:    " Ihr Paypal    Konto    ist    eingeschränkt!    Ihre    Mithilfe    ist    gefragt "    und    " Wichtig    Kontodaten bestätigen. " In    Phishing-Mails    welche    an    Kunden    der    Commerzbank     gerichteten    sind,    werden    die    Nutzer aufgefordert   ihre   hinterlegten   Daten   erneut   einzugeben,   weil   dies      aus   Sicherheitsgründen   notwendig sei.   Komme   man   der   Aufforderung   nicht   binnen   14   Tagen   nach,   so   müsse   dies   über   den   Postweg erfolgen,   was   allerdings   mit   einer   Bearbeitungsgebühr   in   Höhe   von   49,95   Euro   verbunden   sei.   Die Mails   tragen   laut   der   Verbraucherzentrale   die   Betreffzeile   " Commerzbank-Datenabgleich "   und beinhalten   Links   zu   gefälschten   Webseiten,   die   denen   der   echten   Commerzbank-Webseite   täuschend ähnlich seien. Die    Phishing-Mails,    die    sich    an    Kunden    der    Deutschen    Bank     richten,    tragen    die    Betreffzeile " Deutsche   Bank   Telefon-Banking ".   Das   System   der   Deutschen   Bank   habe   festgestellt,   so   heißt   es in    den    Phishing-Mails,    dass    der    'Telefon-Banking    PIN'    aus    Sicherheitsgründen    geändert    werden müsse.   Dazu   soll   der   Empfänger   das   verlinkte   Formular   nutzen.   Geschehe   die   Änderung   nicht   auf diesem   Wege,   müsse   diese   auf   dem   Postweg   eingefordert   und   das   Konto   des   Empfängers   mit   6,99   belastet werden.