SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktueller Trickbetrug
© Siegfried Fröhlich 2015 - 2026
22.09.2026 - Betrüger erbeuteten Geldbörse - Offenbach am Main Im Landgrafenring gaben sich zwei Unbekannte am Vormittag, zwischen 10:00 und 11:00 Uhr, gegen - über einer Bewohnerin eines dortigen Mehrfamilienhauses (60er-Hausnummern) als Mitarbeitende eines Telekommunikationsunterneh- mens aus und verschafften sich hierdurch Zugang zu den Räumlichkeiten. Im Inneren nahm einer der Betrüger eine Geldbörse an sich. Nachdem das Duo die Wohnung verlassen hatte, stellte die Seniorin den Diebstahl fest und informierte die Polizei. 22.09.2026 - Falsche Handwerker, Trickdiebe erbeuteten Goldschmuck - Offenbach am Main Im Stadtteil Bieber ist eine Seniorin jüngst zum Opfer dreister Trickdiebe geworden. Ein bislang un - bekanntes Pärchen verschaffte sich am Nachmittag unter einem Vorwand Zutritt zu ihrer Wohnung und entwendete Bargeld sowie Goldschmuck im Gesamtwert von knapp 2.000 Euro. Gegen 17:40 Uhr klingelten die etwa 25 Jahre alten Unbekannten an der Wohnungstür und gaben sich als Mitarbeitende eines Telekommunikationsunterneh-mens aus. Unter dem Vorwand, die Leitungen und Steckdosen prüfen zu müssen, überzeugten die beiden die Rentnerin, sie in die Wohnung zu lassen. Während der Mann die Seniorin ablenkte, begab sich seine Komplizin in die angrenzenden Zimmer und durchsuchte diese. Nur etwa 15 Minuten später flüchteten die Betrüger mit einer Kassette voller Schmuck und Bargeld über die Konrad-Adenauer-Straße in unbekannte Richtung. HINWEIS: • Unangekündigte Handwerker nicht reinlassen: Seriöse Unternehmen kündigen Termine in der Regel schriftlich an. • Ausweise genau prüfen: Lassen Sie sich Dienstausweise zeigen und prüfen Sie diese sorgfältig. Im Zweifel rufen Sie beim Unternehmen an - nutzen Sie dabei eine selbst recherchierte Telefonnummer, nicht die von den Besuchern genannte. • Tür nur mit Sicherung öffnen: Nutzen Sie Türspion, Gegensprechanlage und Türsperre. • Bewahren Sie Schmuck und Bargeld möglichst nicht offen zugänglich auf. • Nachbarn informieren: Sprechen Sie mit Nachbarn, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt. • Im Zweifel die Polizei rufen: Wählen Sie im Notfall den Polizeinotruf 110. ACHTUNG: Gerade ältere Menschen werden gezielt von Trickdieben angesprochen. Angehörige sollten sich daher regelmäßig selbst und ihre Liebsten über aktuelle Tätermaschen informieren und Verhaltensregeln wie diese besprechen. 22.09.2026 - Betrüger holten erst EC-Karte und hoben dann Geld ab - Gründau- Rothenbergen Betrüger, die sich am Telefon als Bankmitarbeiter ausgegeben hatten, erbeuteten die Geldkarte eines Rentners und hoben anschließend mehrere hundert Euro von dessen Bankkonto ab. Eine mut - maßliche Bankmitarbeiterin meldete sich bei einem Senior und erklärte ihm, dass eine weitere Mitarbeiterin zu ihm nach Hause käme, um seine zu untersuchende Geldkarte abzuholen. Als einige Zeit später eine Frau an der Haustür des älteren Gründauers klingelte, forderte die Betrügerin die Geldkarte sowie den dazugehörigen Pin. Nachdem der Senior beides an die Betrügerin ausgehändigt hatte, begab sich diese über die Lessingstraße direkt zum nächsten Geldautomaten. Dort hob sie gegen 16.50 Uhr mehrere hundert Euro vom Bankkonto des Rentners ab. HINWEIS: • Eine Bank und deren Mitarbeiter werden niemals Ihre Geldkarte zur Überprüfung abholen. • Eine Bank oder deren Mitarbeiter fragen niemals nach PIN und TAN • Geben Sie niemals ihre PIN und TAN an fremde Personen weiter. 18.09.2026 - Senior schöpfte Verdacht: Falsche Bankmitarbeiterinnen flüchteten; prompte Festnahme einer jugendlichen Tatverdächtigen - Heusenstamm Die Ahnung, dass hier etwas nicht stimmen konnte, kam einem Mann aus Heusenstamm gerade noch rechtzeitig. Als zwei junge Frauen am Nachmittag bei ihm auftauchten und sich als Bankmitarbeiterinnen ausgaben, wurde der Senior misstrauisch und holte einen Nachbarn hinzu. Der reagierte prompt und verhinderte offenbar, dass die beiden Frauen mit der Bankkarte des Mannes verschwanden. Zuvor hatte der Senior einen Anruf über sein Festnetz erhalten. Die Anruferin gab sich als Mitarbeiterin einer Bank aus und behauptete, die Bankkarte des Mannes sei missbräuchlich genutzt worden. Er müsse deshalb eine Rechnung begleichen. Gegen 17:00 Uhr erschienen schließlich zwei junge Frauen an seiner Wohnanschrift in der Gustav-Adolf-Straße. Der Senior ließ die beiden in sein Haus und übergab einer der Frauen seine Bankkarte. Als ihm die Situation zunehmend merkwürdig vorkam, verständigte er einen Nachbarn. Als dieser vor Ort die Herausgabe der Bankkarte forderte und diese nicht erfolgte, nahm er sie einer der Frauen aus der Hand. Anschließend flüchtete eine der Tatverdächtigen vermutlich über den Garten und ein rückwärtiges Tor. Eine 16-Jährige konnte wenige Minuten später durch ebenfalls hinzugerufene Polizeibeamte vor - läufig festgenommen werden. 17.09.2026 - Schockanruf: Seniorin um Ersparnisse betrogen - Hanau-Großauheim Über einen Zeitraum von insgesamt rund zwei Stunden hielten die Anruferinnen die geschädigte Seniorin durchgehend in der Leitung und setzten sie dabei massiv unter Druck. Der Geschädigten wurde ein akuter Notfall ihrer Tochter vorgespielt, diese würde sich nach einem schweren Unfall im Krankenhaus befinden und müsse notoperiert werden (Schockanruf) . Für die lebensrettende Operation wäre umgehend eine hohe Kaution erforderlich. Ein weiterer Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und legitimierte die Forderungen. Telefonisch angeleitet, begab sich die Frau zu ihrer Bank, entnahm dort Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich aus ihrem Schließfach und über - gab es im Anschluss im Bereich der Von-Brentano-Straße an einen, männlichen Abholer, der sich mit der Beute unerkannt entfernte. HINWEIS: • Bei Anrufen mit angeblichen Notfällen von Angehörigen sollten die Alarmglocken schrillen! • Legen Sie sofort auf und rufen Sie Ihr Familienmitglied unter Ihnen bekannten Nummer selbst zurück. • Echte Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Behördenmitarbeiter fordern niemals Bargeld, Gold oder Schmuck als Kaution und schicken auch keine Personen zur Abholung von Wertsachen. • Übergeben Sie niemals Bargeld an unbekannte Abholer und lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Bei Verdacht wählen Sie den Polizeinotruf 110. 11.09.2026 (am 17.09.2026 bekannt gegeben) - Seniorin um knapp 200.000 Euro betrogen - Langen Wenn am Telefon, per SMS oder E-Mail plötzlich das eigene Geld oder Bankkonto zum Thema wird, sollten grundsätzlich die Alarmglocken schrillen. Betrüger verstehen es immer wieder, sich als ver - meintlich vertrauenswürdige Ansprechpartner auszugeben und ihre Opfer mit erfundenen Geschichten zu verunsichern und gleichzeitig zu überrumpeln. Dabei setzen sie gezielt auf Zeitdruck und die Angst, das Ersparte könne in Gefahr sein. Wie schnell eine solche Masche zu einem erheblichen finanziellen Schaden führen kann, zeigt erneut ein aktueller Fall: Am vergangenen Wochenende ist eine Seniorin um knapp 200.000 Euro betrogen worden. Die bislang unbekannten Täter gaben sich als Mitarbeiter ihrer Bank aus und behaupteten, das Konto der Frau sei gehackt worden. Die Frau erhielt zunächst mehrere Nachrichten auf ihr Handy sowie E-Mails. Anschließend führten die Betrüger zwei Telefonate mit ihr. Unter dem Vorwand, ihr Konto schützen und verdächtige Vorgänge verhindern zu müssen, gelang es ihnen, an sensible Daten der Dame zu gelangen. Schließlich brach - ten sie ihr Opfer dazu, mehrere Überweisungen auf ein Konto der Täter zu tätigen. ACHTUNG: Wer am Telefon oder per Nachricht anderweitig dazu aufgefordert wird, Geld zu überweisen, Zugangsdaten preiszugeben oder Transaktionen im Online-Banking freizugeben, sollte sofort miss - trauisch werden. Auch wenn sich die Anrufer als Bankmitarbeiter, Polizeibeamte oder andere vertrau - enswürdige Personen ausgeben, gilt: Nicht unter Druck setzen lassen, Gespräch beenden und selbst - ständig über eine bekannte Telefonnummer Kontakt zu der fordernden Stelle aufnehmen. Bei Geld hört das Vertrauen auf - und die Vorsicht sollte beginnen. Wer unsicher ist, sollte sich Zeit nehmen, das Gespräch beenden und die Angelegenheit mit seiner Bank oder einer Vertrauensperson besprechen. HINWEIS: • Geben Sie niemals PINs, TANs, Passwörter oder andere Zugangsdaten am Telefon weiter. • Überweisen Sie niemals Geld auf ein Konto, nur weil ein vermeintlicher Bankmitarbeiter Sie dazu auffordert. • Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen und beenden Sie im Zweifel das Gespräch. • Rufen Sie Ihre Bank selbst über eine bekannte und offizielle Telefonnummer zurück. • Klicken Sie nicht auf Links in verdächtigen SMS oder E-Mails. • Lassen Sie sich bei Unsicherheit von Angehörigen oder einer Vertrauensperson unterstützen. • Wenn Sie bereits Opfer geworden sind, informieren Sie unverzüglich Ihre Bank und die Polizei. 11.09.2026 - Halskette gestohlen - Obertshausen Am Vormittag ereignete sich in der Albert-Schweitzer-Straße ein Trickdiebstahl. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde eine Seniorin kurz vor 11:00 Uhr von einer unbekannten Frau angesprochen. Die Unbekannte fragte zunächst nach dem Weg zum nächstgelegenen Krankenhaus. Im weiteren Verlauf verwickelte die Unbekannte die Obertshäusenerin in ein Gespräch und bestand darauf, ihr als Dankeschön eine Halskette zu schenken. Während die Täterin die vermeintliche "Geschenk-Kette" umlegte, entwendete sie unbemerkt den getragenen Halsschmuck im Wert von knapp 500 Euro. Anschließend entfernte sich die Trickdiebin mit einem roten Fahrzeug, zu dem keine weitere Beschreibung vorliegt. HINWEIS: • Seien Sie misstrauisch, wenn unbekannte Personen unerwartet Geschenke anbieten oder körper- lich nahekommen • Tragen Sie Schmuck und Wertsachen möglichst verdeckt • Halten Sie Abstand zu unbekannten Personen • Weisen Sie, wenn möglich, Personen mit aufdringlichem Verhalten konsequent zurück. • Informieren Sie insbesondere ältere Angehörige über gängige Betrugs- und Trickdiebstahlsmaschen 11.09.2026 - Falsche Handwerker flüchteten mit Schmuck - Heusenstamm Der Unbekannte klingelte gegen 14:50 Uhr an der Wohnungstür einer Seniorin und gab vor, dass er aufgrund eines angeblichen Wasserschadens im Mehrfamilienhaus mal bei ihr in der Küche nachse - hen müsse. Die Rentnerin ließ ihn daraufhin ein und begleitete ihn in die Küche. Während er unter der Spüle hantierte, begab sich vermutlich ein zweiter Betrüger in die Wohnung und durchwühlte das Schlafzimmer. Hier nahm er verschiedene Schmuckstücke im Gesamtwert von mehreren tausend Euro an sich und flüchtete unbemerkt aus der Wohnung. Sein Komplize lenkte noch die Wohnungsinhaberin ab, bevor auch er über die Frankfurter Straße flüchtete. 02.09.2026 - Betrüger erbeuteten Schmuck - Rödermark Ein Rentner wurden am Nachmittag telefonisch von Betrügern kontaktiert. Sie machten dem Paar glaubhaft, dass die Tochter dringend medizinische Hilfe benötigen würde (Schockanruf) und dass hierfür 98.000 Euro zu zahlen wären. Während der Mann die Bankfiliale aufsuchte, forderte der Anrufer die zu Hause gebliebene Frau auf, sämtlichen Schmuck zusammenzupacken. Kurz darauf klingelte es an der Haustür und der Betrüger nahm den Schmuck, im Wert von knapp 20.000 Euro, entgegen und flüchtete über die Straße "Im Taubenhaus". HINWEIS: • Die echte Polizei wird Sie am Telefon niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben. • Kein Arzt wird Sie anrufen und Geld oder Wertsachen fordern, wenn eine Person dringend medi- zinische Hilfe benötigt. • Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder an- dere sensible Daten. Legen Sie einfach auf! • Übergeben Sie niemals unbekannten Personen Geld oder Wertsachen. • Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z. B. Nachbarn oder nahe Verwandte. • Sind Sie sich unsicher, oder glauben Sie, Opfer eines Betrugsversuchs zu sein: Rufen Sie die echte Polizei unter der Polizeinotruf 110. • Nehmen Sie an Präventionsveranstaltungen Ihrer örtlichen Polizei teil. Diese bieten regelmäßig Informationsabende für Senioren und Angehörige an. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 01.09.2026 - Betrüger erbeuteten mehrere tausend Euro Bargeld - Bruchköbel Knapp 3.400 Euro Bargeld hoben Betrüger vom Bankkonto einer Frau aus Bruchköbel ab, nachdem sie deren Geldkarte erlangt hatten. Zwischen 13:00 Uhr und 19:00 Uhr, verschaffte sich eine Frau unter einem Vorwand Zutritt in die Wohnung einer Seniorin. Hier, so der aktuelle Kenntnisstand, klaute sie die Geldkarte der Bewohnerin und flüchtete anschließend über die Buchbergstraße. Im Verlauf des Dienstages hob die Täterin schließlich 3.000 Euro vom Konto der Rentnerin ab und tätigte zudem noch zwei Zahlungen in Höhe von etwa 400 Euro. 28.08.2026 - Bargeld bei Wechseltrick erbeutet - Schlüchtern Bei einem Wechseltrick erbeutete ein unbekannter Mann Bargeld. Gegen 10:15 Uhr sprach der Unbekannte einen älteren Herrn in seinem Wagen auf der Lotichiusstraße (50er-Hausnummern) an und bat diesen um Wechselgeld. Als der hilfsbereite Senior seinen Geldbeutel zückte, um der Bitte nachzukommen, entnahm der Betrüger in einem günstigen Moment mehrere Scheine aus der Börse und verschwand damit in unbekannte Richtung. HINWEIS: • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auf Wechselgeld anspricht. • Wenn Sie hilfsbereit sein wollen, achten Sie darauf, dass Sie Ihre Geldbörse fest in der Hand halten und vom Ansprechpartner abgewandt nach passendem Kleingeld durchsuchen. • Kommt Ihnen die Person zu nahe fordern sie diese auf ,Abstand zu halten. • Drehen sie sich beim Geldwechsel von der Person weg. • Die Finger eines Unbekannten haben an und in Ihrer Geldbörse nichts verloren! 27.08.2026 - Goldkette entwendet: Duo war in Fahrzeug unterwegs - Hanau Sie lenkten eine Hanauerin im Wallweg ab und entwendeten ihr hierbei die Halskette im Wert von schätzungsweise 500 Euro. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet und sucht nach einem bislang unbekannten Duo. Ein Mann habe den grauen Wagen gelenkt, während die Beifahrerin ausstieg und die 58-Jährige ansprach. Die Betrügerin drückte der Frau aus Hanau im Laufe des Gesprächs unvermittelt eine Kette in die Hand und griff in Richtung ihres Halses. Später stellte sie fest, dass ihre Goldkette mit Herzanhänger entwendet worden war. 26.08.2026 - Betrügerisches Trio floh mit Halskette - Rodgau Mit einer Halskette im Wert von etwa 300 Euro floh ein Betrüger-Trio, nachdem es diese einer 83- jährigen Rodgauerin abgenommen hatte. Zunächst sprachen die Unbekannten, es handelte sich um zwei Frauen und einen Mann, die Rentnerin auf der Claus-von-Stauffenbergstraße an und fragten diese nach dem Weg zu einer Apotheke. Im Verlauf des Gespräches legte eine der Frauen der Seniorin eine Kette um den Hals. Die Rodgauerin wehrte die Unbekannte jedoch ab und ging darauf - hin nach Hause. Dort musste sie dann jedoch feststellen, dass die Täterin ihr die Halskette unbe - merkt abgenommen und gestohlen hatte. Nach der Tat, die sich gegen 12:20 Uhr ereignete, hatte das Trio einen silbernen Wagen bestiegen und war geflüchtet. 26.08.2026 - Trickbetrüger gingen leer aus - Wächtersbach So hatten sich das zwei Trickbetrüger, die sich als "Polizeibeamte" ausgaben, vermutlich nicht vorge - stellt. Nachdem einer der beiden ein älteres Ehepaar im Verlauf des Nachmittags telefonisch kontak - tiert und den beiden eine erfundene Geschichte über einen angeblichen Raubüberfall aufgetischt hatte, klingelte es kurze Zeit später an der Haustür der beiden. Vor Ihnen stand der offensichtliche Komplize des Anrufers. Da die beiden Senioren die Masche zwischenzeitlich durchschaut hatten, ging der "Abholer" leer aus und musste wieder seiner Wege ziehen. 20.08.2026 - Goldkette durch Ablenkung entwendet - Dreieich Angehalten, abgelenkt und zugegriffen: So lässt sich die Tatbegehungsweise eines Gaunerpärchens von Mittag beschreiben. Gegen 11:30 Uhr sollen die beiden, in Begleitung eines Kleinkindes, in einem dunkelblauen Kleinwagen neben einer Passantin angehalten und nach dem Weg gefragt haben. Im Verlauf des Gesprächs habe die Beifahrerin dann unter einem Vorwand in die Haare der Dame gegrif - fen. Anschließend seien sie von der Poststraße (20er-Hausnummern) in unbekannte Richtung davongefahren. Kurz darauf stellte die Fußgängerin das Fehlen ihrer Goldkette fest. 20.08.2026 - Unbekannte riss Seniorin Halskette ab - Offenbach am Main Nachfolgendes Tatgeschehen ist kein Trickbetrug, passt aber in das immer noch vorkommende ge- schehen in dem Goldketten widerrechtlich den Besitzer wechseln. Eine Diebin hat einer Seniorin am Nachmittag die Goldkette geklaut. Die Rentnerin war gegen 17:00 Uhr zu Fuß in der Richard-Wagner-Straße (40er-Hausnummern) unterwegs, als plötzlich ein Wagen neben ihr stoppte. Die Unbekannte kam auf die Offenbacherin zu, riss ihr die Halskette vom Hals und warf dieser im Gegenzug eine gefälschte Goldkette vor die Füße. Direkt im Anschluss stieg sie in das Fahrzeug ein und fuhr in unbekannte Richtung davon. 19.08.2026 - Schockanruf - Seniorin um Gold und Schmuck gebracht - Nidderau Nachdem erst am 14. August eine Seniorin in Freigericht Opfer von dreisten Betrügern wurde (siehe weiter unten), hat es nun schon wieder eine ältere Frau getroffen. Auch in Nidderau setzten die Täter auf die perfide Masche des sogenannten Schockanrufs : Sie täuschten einen schweren Verkehrsunfall der Tochter vor und forderten eine hohe Kaution. Demnach, so die bisherigen Erkenntnisse, erhielt die Dame am Abend gegen 20:00 Uhr einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Zunächst meldete sich eine Person, die sich als ihre Tochter ausgab und behauptete, einen schweren Unfall verursacht zu haben. Kurz darauf übernahm eine weitere weibliche Stimme das Gespräch. Die Anruferin gab sich als Polizeibeamtin aus und erklärte, die Tochter habe einen Unfall verursacht, bei dem eine Frau und ihr Kind überfahren worden seien. Anschließend forderte sie eine hohe fünfstellige Kaution und drohte damit, dass die Tochter andern - falls in Haft müsse. Als die Seniorin angab, Gold und Schmuck zu Hause zu haben, kündigte die falsche Polizeibeamtin an, eine "Kollegin" werde die Wertgegenstände abholen. Zwischen 22:00 Uhr und 22:30 Uhr erschien tatsächlich eine bislang unbekannte Frau an der Wohnanschrift. Die Seniorin hatte die Wertsachen in einen roten Stoffbeutel gepackt und übergab diesen der Abholerin. Die Täterin machte sich mit der Beute in mittlerer fünfstelliger Höhe anschließend über die Gartenstraße davonmachte, ACHTUNG: Unzählige Fälle in der Vergangenheit, zwei innerhalb weniger Tage und immer wieder die nahezu identische Masche: Die Polizei warnt erneut eindringlich vor sogenannten Schockanrufen. Die Täter geben sich als Angehörige oder Amtspersonen aus, erfinden schwere Unglücksfälle und setzen ihre Opfer anschließend mit hohen Kautionsforderungen unter Druck. HINWEIS: Echte Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Behördenmitarbeiter fordern niemals Bargeld, Gold oder Schmuck als Kaution und schicken auch keine Personen zur Abholung von Wertsachen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sich nicht unter Druck setzen lassen, das Gespräch beenden und den vermeintlich betroffenen Angehörigen selbst unter einer bekannten Telefonnummer kontak - tieren. Im Zweifel sollte sofort die Polizei verständigt werden. 18.08.2026 - Trickbetrüger erbeutete Handtasche - Offenbach am Main In einem günstigen Moment erbeutete ein Trickbetrüger am Nachmittag die Handtasche einer älteren Dame. Um kurz vor 13:00 Uhr sei die Seniorin in ihren blauen BMW eingestiegen und habe ihre Handtasche auf dem Beifahrersitz verstaut. Kurz danach habe ein Mann an ihrem Fenster geklopft und sie zum Aussteigen animiert. Als die Fahrerin der Aufforderung nachkam, öffnete der Gauner die Tür, nahm die Tasche an sich und flüchtete mit dieser von der Kaiserstraße (60er-Hausnummern) in unbekannte Richtung. 14.08.2026 - Erneut "erfolgreicher" Schockanruf: Seniorin um wertvollen Schmuck ge- bracht - Freigericht-Neuses Die Masche ist bekannt, die Warnungen sind zahlreich - und trotzdem gelingt es Betrügern immer wieder, Menschen mit sogenannten Schockanrufen unter Druck zu setzen. Ein weiteres Mal waren Kriminelle nun "erfolgreich" - Opfer wurde in dem Fall eine Seniorin aus dem Freigerichter Ortsteil Neuses. Die Täter täuschten auch ihr einen schweren Verkehrsunfall vor und forderten anschließend eine Kaution für die angebliche Verursacherin. Zwischen 11:00 Uhr und 14:15 Uhr erhielt die Frau demnach mehrere Anrufe. Zunächst meldete sich ein Mann, der sich als Arzt ausgab. Er behauptete, die Tochter der Seniorin sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt und verletzt worden. Kurz darauf übernahm ein weiterer Anrufer das Gespräch. Er sagte, dass er Polizeibeamter sei und erklärte, für die Tochter müsse eine Kaution hin- terlegt werden. Die Seniorin geriet dadurch in Sorge und glaubte den Angaben der Anrufer. Gegen 14:15 Uhr erschien schließlich ein 25 bis 30 Jahre alter Mann an der Wohnanschrift und nahm Gold und Schmuck im Wert von rund 70.000 Euro entgegen. Mit der Beute flüchtete der Unbekannte über die Bahnhofstraße in unbekannte Richtung. Die Betrüger versuchten anschließend offenbar, ihre Geschichte weiter aufrechtzuerhalten. Sie riefen erneut an und gaben sich nun als Kriminalbeamte aus. Der bereits übergebene Schmuck sei si- chergestellt worden, erklärten sie. Nun müsse noch Bargeld abgeholt und ebenfalls in Sicherheit ge- bracht werden. Erst als die tatsächliche Tochter ihre Mutter telefonisch erreichte, wurde der Betrug erkannt. Sie verständigte die Polizei, sodass es zu keiner weiteren Übergabe kam. HINWEIS: • In Deutschland wird eine Behörde von Ihnen niemals eine Kautionszahlung per Telefon verlangen! • Auch werden Wertgegenstände oder Bargeld nicht von der Polizei zur "Sicherung" an der Haustür abgeholt. • Seien Sie misstrauisch, wenn ein unbekannter Anrufer Sie mit einem beunruhigenden Sachverhalt - wie etwa dem Unfall eines Angehörigen - konfrontiert und Geld von Ihnen fordert. • Hinterfragen Sie die Richtigkeit der Angaben und nehmen Sie umgehend selbst Kontakt mit Ihren Angehörigen auf. • Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder andere Wertsachen an unbekannte Personen. • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. • Beenden Sie solche Gespräche immer sofort, legen Sie auf und wählen anschließend den Polizeinotruf 110. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier.
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen
Wenn auch Sie Opfer wurden rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Im Bereich Offenbach Kripo-Hotline: 069 8098-1234 Im Bereich Hanau/MKK Kripo-Hotline: 06181 100-123

Hier finden Sie aktuelle Warnungen

Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.