SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktuelle Warnungen
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Hier finden Sie aktuelle Warnungen

Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.
27.09.2023 - 92-jährige Seniorin von Trickdieben bestohlen - WI-Klarenthal Dreiste Trickdiebe waren in der Graf-von-Galen- Straße unterwegs und entwendeten aus der Wohnung einer Seniorin Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Die zwei unbekannten Täter passten gegen 15:30 Uhr das Opfer vor der Wohnungstür ab und erzählten, dass bei der Seniorin eingebrochen wurde und man von der Polizei geschickt worden sei um nachzuschauen, ob etwas aus der Wohnung entwendet wurde. In der Wohnung bedrängten die Täter die 92-Jährige dann ihren Schmuck zu zeigen. Schlussendlich tat dies das verunsicherte Opfer auch. Als die Unbekannten wieder verschwanden, war auch der vorgezeigte Schmuck weg. HINWEIS: Auch wenn die Täter sich bewusst ältere Herrschaften aussuchen und diese massiv unter Druck setzen. Versuchen Sie diesem zu widerstehen und lassen Sie auf keinen Fall Unbekannte in ihre Wohnung. Egal ob Wasserwerker, Heizungsableser, Polizeibeamte, Pflegedienst oder Mitarbeiter von Telefongesellschaften. Den Dieben gehen die Geschichten nie aus! Bleiben sie hartnäckig, rufen Sie gegebenenfalls laut um Hilfe und informieren Sie die Polizei. 25.09.2023 - "WhatsApp-Betrüger" erbeuten Geld - WI-Biebrich Am Nachmittag wurde eine Biebricherin zum Opfer von Trickbetrügern und verlor dadurch knapp 2.500 Euro. Am Nachmittag gegen 16:00 Uhr meldete sich ein Täter via SMS und gaukelte der Geschädigten vor, dass es ihre Tochter sei, die Kontakt aufgenommen habe. Für die unbekannte Rufnummer haben die Täter immer wieder verschiedenste Erklärungen und kommen schnell zum Kern ihres Anliegens. Eine Rückerstattung des Geldes wird natürlich versprochen! So auch in diesem Fall. HINWEIS: Sollte Ihnen eine Rufnummer nicht bekannt vorkommen, antworten Sie nicht und blockieren Sie diese. Seien Sie misstrauisch, sollte Ihnen der angebliche Verwandte von einer "neuen Rufnummer" berichten, klären Sie dies erst bei weiteren Verwandten ab. Wenn Verwandte oder Freunde von Ihnen Geld leihen möchten, dann verlangen Sie immer ein persönliches Erscheinen! Überweisen oder übergeben Sie niemals Geld aufgrund von telefonischen oder schriftlichen Kontaktaufnahmen. Warnen Sie ihre Eltern und sprechen Sie mit ihnen über diese Masche! Beenden Sie solche Kontaktaufnahmen immer und wählen Sie den Polizeinotruf 110. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrücklich darum, sich bei den zuständigen Polizeidienststellen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „WhatsApp-Betrüger“ finden Sie hier. 24.09.2023 - Betrug - Neu-Anspach Betrüger erbeuteten Geld von einem Opfer in der Taunusstraße. Die unbekannten Täter kontaktierten eine Frau per SMS und gaben sich als Sohn der Angeschriebenen aus. Dieser befände sich in einer Notlage und brauche dringend Geld. Sie tätigte daraufhin eine Überweisung in Höhe von 2.500 Euro. HINWEIS: Warnen Sie ihre Eltern und ältere Personen. Sprechen Sie mit ihnen über diese Masche! Tätigen Sie niemals aufgrund eines Telefonats, einer Textnachricht oder einer Mail eine Überweisung. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Sollten Sie tatsächlich Familienmitglieder um Geld bitten, dann verlangen Sie immer ein persönli- ches Erscheinen. 23.09.2023 - Betrug per SMS-Kontakt - Friedrichsdorf Eine 58-jährige Frau im Lärchenweg bekam am Abend, um 20:37 Uhr, eine SMS auf ihr Handy. Angeblich habe ihre Tochter eine neue Handynummer und die Frau wurde aufgefordert die ange - zeigte, neue Nummer, zu speichern und sie über WhatsApp anzuschreiben. Dies tat die die Frau dann auch. Da ihr altes Handy angeblich in die Toilette gefallen sei bräuchte die "Tochter" nun Geld für die Begleichung der Rechnung für das neue Handy. Im weiteren Verlauf überwies die Frau dann 1943 EUR per Echtzeitüberweisung auf ein per WhatsApp übermitteltes Konto. Erst als eine weitere Aufforderung Geld zu überweisen kam, wurde die Frau stutzig. Die Geschädigte bemühte sich mit ihrer Bank in Verbindung zu treten und die Transaktion aufzuhalten. Ob dies gelang ist bisher noch nicht bekannt. 22.09.2023 - Trickdiebe erfolgreich - Wiesbaden Am Mittag verschafften sich Trickdiebe unter einem Vorwand Zugang zu einer Wohnung und entwen - deten dort diverse Wertgegenstände und Bargeld. Wie der 65-jährige Geschädigte der Polizei mitteilte, hätten gegen 13:15 Uhr zwei angebliche Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens bei ihm geklingelt, da sie diverse Anschlüsse überprüfen bzw. erneuern müssten. Nachdem er die Beiden in die Wohnung ließ und diese augen - scheinlich Arbeiten verrichteten, stellte er im Nachgang fest, dass mehrere Münzen sowie Bargeld entwendet wurden. Bei den beiden Personen handelte es sich um eine Frau und einen Mann. 21.09.2023 - Schockanruf scheitert lediglich an zu wenig Bargeld - Main-Taunus-Kreis Im Main-Taunus-Kreis kam es zu einem versuchten Schockanruf . Die Betrüger nutzen wieder einmal die bekannte Masche, dass ein Familienmitglied des Angerufenen einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine entsprechende Kaution fällig sei. Konkret wurden 100.000 Euro gefordert. Auch wenn es in diesem Fall nicht zu einer Geldübergabe kam, ist es fatal, dass diese lediglich daran scheiterte, dass der Angerufene "nur" 4.000 Euro bieten konnte und die Betrüger daraufhin das Telefonat von sich aus beendeten. Somit scheiterte die Masche lediglich an der Gier der Betrüger, die sich für einen solchen Geldbetrag nicht die Finger schmutzig machen wollten. HINWEIS: Weder die Polizei noch andere Behörden als sogenannte "Amtspersonen" holen bei Ihnen Bargeld oder andere Wertgegenstände ab. Bitte übergeben Sie niemals Bargeld an Unbekannte und sprechen Sie in solchen Fällen grund- sätzlich mit den angeblich betroffenen Bekannten oder anderen Familienangehörigen. Die Kontaktaufnahme stellt sich dann schnell als perfide Masche von Betrügern heraus, die nichts an- deres im Sinn haben, als Ihnen zu schaden. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 11.09.2023 (erst jetzt bekannt gegeben) - Betrugsversuche auf dem Smartphone - Kriftel Ein Mann wurde in den vergangenen Tagen durch einen professionellen Call-Center-Betrug fast um 4.000 Euro gebracht. Der Mann erhielt am 11.09.2023 einen Anruf. Es meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter eines Online-Bezahldienstes. Dieser teilt mit, dass das Konto des Angerufenen gehackt worden sei und man diesen Schaden nun für ihn beheben wolle. Zu diesem Zweck brachten die Betrüger den Mann durch geschickte Gesprächsführung und Überredungskunst dazu, ihnen Zugriff auf sein Smartphone zu gewähren. Behoben wurde jedoch hierdurch nichts. Vielmehr installieren die Betrüger in solchen Fällen eine App auf dem Handy der Betroffenen, bringen diese dann dazu, in der App ihre Kontodaten zu hinterlegen und einen oder mehrere Geldbeträge an die App zu überweisen. Glücklicherweise bemerkte die Hausbank des Geschädigten den Betrug sofort und stoppte die Überweisung, bevor die Betrüger an ihr Geld gelangen konnten. Der Vorfall zeigt, wie unterschiedlich Betrüger heute am Telefon vorgehen. HINWEIS: Hinterfragen Sie sich daher immer, ob Sie sicher sein können, dass der Gesprächspartner am Telefon wirklich die Person ist, für die er sich ausgibt. Eine im Display angezeigte Telefonnummer reicht dafür leider nicht aus. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie am Telefon keine persönlichen Daten preisgeben! Weitere Informationen zu gängigen Betrugsmaschen erhalten Sie bei der Polizeilichen Beratungsstelle unter der Telefonnummer (06192) 2079-231. September - Betrügerische Anlageberatung im Internet - Main-Taunus-Kreis Eine Frau aus dem Main-Taunus-Kreis hat durch betrügerische Anlageberatung im Internet über mehrere Jahre hinweg insgesamt 35.000 Euro verloren. Mit ihrem Verlust ist sie nicht allein! Bereits seit mehreren Jahren werden im Internet dubiose und zum Teil rein betrügerische Werbeanzeigen geschaltet. Diese werben mit "todsicheren" Anlagestrategien, womit bereits Prominente ihr Vermögen aufgebaut und deren Methoden auch in bundesweit bekannten Fernsehsendungen Einzug gehalten hätten. Ist das Interesse durch diese Werbung geweckt, wird zunächst mit vergleichsweise kleinen "Investitionen" in Höhe von 250 Euro begonnen. Da diese bereits nach kurzer Zeit vermeintlich hohe Gewinne abwerfen, lassen sich die Betroffenen schnell zu größeren Investitionen verleiten. Diese erfolgen dann meist in Kryptowährungen. Hier helfen die professionellen und kommunikativ geschulten Betrüger sogar bei der Einrichtung entsprechender Konten. Die "Gewinne" kann man dann immer bequem am Rechner verfolgen, was die Betroffenen auch immer wieder zu weiteren Investitionen verleitet. Möchte man sich nun das angesparte Vermögen auszahlen lassen, werden vorab diverse "Bearbeitungsgebühren" fällig, damit die Auszahlung erfolgen kann. Tatsächlich wird es aber nie zu einer Auszahlung kommen! Die Anlagegrafiken, mit denen die angeblichen Gewinne und Investitionspläne im Internet verfolgt werden können, sind reine Simulationen. Das Geld wurde zu keinem Zeitpunkt angelegt, sondern direkt von den Betrügern eingestrichen. Die Schadenssummen gehen meist sogar weit über den hier genannten Fall hinaus. Eine Strafverfolgung gestaltet sich im Nachgang äußerst schwierig. Prüfen Sie daher mögliche Geldanlagen immer zuvor auf ihre Seriosität! 20.09.2023 - Falsches Gewinnversprechen am Telefon - Main-Taunus-Kreis Eine Rentnerin ist einem falschen Gewinnversprechen von Telefonbetrügern aufgesessen. Zunächst klang es so vielversprechend! Die 75-Jährige erhielt einen Anruf von der angeblichen Fernsehlotterie. Sie sei die glückliche Gewinnerin und 56.000 Euro würden nun auf ihr Konto überwiesen werden. Dafür sei jedoch ihrerseits eine Vorabüberweisung von knapp 10.000 Euro fällig. In der Annahme, immer noch einen ordentlichen Gewinn gemacht zu haben, willigte die Dame ein. Die Gewinnausschüttung erfolgte jedoch nie. So blieb es bei einem Verlust von 10.000 Euro. 20.09.2023 - Schockanrufe gescheitert - Königstein Betrüger scheiterten in zwei Fällen bei dem Versuch, mittels Schockanrufs Bargeld zu erbeuten. Beide Male nutzten die Betrüger die bekannte Masche, dass ein Familienmitglied der Angerufenen einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine entsprechende Kaution fällig sei. In einem Fall wurden konkret 84.000 Euro gefordert. Fatal war in beiden Fällen, dass die Angerufenen die Masche nicht sofort durchschauten und sich auf das Telefonat einließen. So scheiterte der Betrug eher an glücklichen Umständen oder auch an der Ungeduld der Betrüger, die in einem Fall schließlich einfach auflegten. HINWEIS: Weder die Polizei noch andere Behörden als sogenannte "Amtspersonen" holen bei Ihnen Bargeld oder andere Wertgegenstände ab. Bitte übergeben Sie niemals Bargeld an Unbekannte und sprechen Sie in solchen Fällen grund- sätzlich mit den angeblich betroffenen Bekannten oder anderen Familienangehörigen. Die Kontaktaufnahme stellt sich dann schnell als perfide Masche von Betrügern heraus, die nichts an- deres im Sinn haben, als Ihnen zu schaden. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Polizeilichen Beratungsstelle unter der Telefonnummer (06172) 120-250. 19.09.2023 - Falsche Wasserwerker unterwegs - WI-Schierstein In einem Mehrfamilienhaus in der Straße "An Peters Ziegelei" wurde am Mittag eine Wiesbadenerin von zwei falschen Handwerkern heimgesucht. Die beiden Männer erschienen gegen 12:15 Uhr bei der Geschädigten und erschlichen sich unter einem Vorwand Einlass in deren Wohnung. Anschließend lenkte einer der vermeintlichen Handwerker die Frau geschickt ab, sodass der Komplize die Wohnung unbemerkt nach Wertsachen durchsuchen konnte. Später, als die Männer die Wohnung bereits wieder verlassen hatten, musste die Wiesbadenerin das Fehlen von Bargeld und Schmuck feststellen. 19.09.2023 - Telefonbetrüger erbeuten 20.000 Euro - Main-Taunus-Kreis Telefonbetrüger haben am Abend im Main-Taunus-Kreis rund 20.000 Euro erbeutet. Gegen 19:00 Uhr riefen die Betrüger bei der 87-jährigen Seniorin an. Wie in so vielen Fällen war die vermeintliche Tochter am Telefon und berichtete in dramatischer Weise, einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben (Schockanruf) . Nun sei es an der Mutter, ihr aus der misslichen Lage zu helfen. Zu diesem Zweck vereinbarte die 87-Jährige mit der "Staatsanwaltschaft", an die der Hörer zwischenzeitlich wei - tergereicht worden war, eine Kaution in Höhe von 20.000 Euro, die bereits eine halbe Stunde später von einem unbekannten Mann in der Wohnanschrift der Dame abgeholt wurde. Eine nähere Personenbeschreibung war der Betrogenen im Nachhinein nicht mehr möglich. Erst Stunden später fiel der Betrug bei einem Telefonat mit der echten Tochter auf. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Betrüger bereits aus dem Staub gemacht. HINWEIS: Die Polizei weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass weder sie noch andere Behörden als sogenannte "Amtspersonen" Bargeld oder andere Wertgegenstände bei Ihnen abholen. Bitte übergeben Sie niemals Bargeld an Unbekannte und sprechen Sie in solchen Fällen grundsätzlich mit den angeblich betroffenen Bekannten oder anderen Familienangehörigen. Die Kontaktaufnahme entpuppt sich dann schnell als perfide Masche von Betrügern, die nichts anderes im Sinn haben, als Ihnen zu schaden. Bei Fragen zu aktuellen Betrugsmaschen wenden Sie sich bitte an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Main-Taunus ( praevention-pdmt.ppwh@polizei.hessen.de ) oder für eine telefonische Beratung unter (06192) 2079-231 an den Polizeilichen Berater Polizeioberkommissar Jürgen Seewald. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 19.09.2023 - Trickdieb in Wohnung gelassen - Wehen Ein Trickdieb hat sich durch geschickte Überredungskunst Zutritt zur Wohnung eines Mannes verschafft. Gegen 13:30 Uhr wurde der Senior an einer Bushaltestelle in der Walkmühlstraße von dem Unbekannten angesprochen. Schnell entwickelte sich ein scheinbar vertrauliches Gespräch, in dessen Verlauf der Unbekannte den Angesprochenen bat, einmal bei ihm zu Hause auf die Toilette gehen zu dürfen. Hilfsbereit und nichts Böses ahnend kam der Rentner der Bitte nach und so begab man sich zu zweit in seine Wohnung. Doch beim Toilettengang des Unbekannten blieb es nicht. Dieser nutzte einen unbeobachteten Moment, um die gesamte Wohnung nach Schmuck und Bargeld zu durchsuchen. Hierbei wurde er dann von dem Taunussteiner überrascht und der Wohnung verwiesen. Der Dieb ergriff die Flucht, jedoch mit diversem Schmuck in der Tasche. 18.09.2023 - Trickdieb erfolgreich - Oberursel Ein dreister Trickdieb hat eine Rentnerin um mehrere Hundert Euro gebracht. Der bislang Unbekannte passte die Seniorin gegen 12:30 Uhr an ihrer Wohnanschrift in der Königsteiner Straße ab. Durch seine direkte, aber auch energische Ansprache erweckte er bei der Hausbewohnerin den Eindruck, ein Handwerker zu sein, weshalb sie ihn in ihr Haus ließ, damit er "die Lampen überprüfen" könne. Nachdem der vermeintliche Handwerker seine Arbeit verrichtet hatte und davongezogen war, stellte die Bewohnerin fest, dass mehrere Hundert Euro aus ihrer Wohnung fehlten. 17./18.09.2023 - WhatsApp-Betrug - Bad Soden Eine Frau wurde in den vergangenen Tagen von Betrügern getäuscht und um fast 8.000 Euro betrogen. Mit der bundesweit angewandten Betrugsmasche über den Messengerdienst "WhatsApp" versuchen die Täter seit mehreren Monaten an das Geld von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen. Diese erhalten zunächst eine Nachricht von einer unbekannten Rufnummer auf ihr Smartphone. Darin geben sich die Betrüger als ein Familienmitglied aus, das angeblich sein Handy verloren und deshalb eine neue Telefonnummer erhalten habe. Bereits nach wenigen Nachrichten bitten die vermeintlichen Verwandten die Angeschriebenen um finanzielle Hilfe. Häufig wird geschildert, dass aufgrund des "verlorenen Handys" kein Online-Banking möglich sei und man deshalb eine dringende Rechnung nicht selbst bezahlen könne. Auf diese Weise gelingt es den Betrügern immer wieder, die Angeschriebenen zu einer Überweisung zu bewegen. So auch in einem aktuellen Fall aus Bad Soden. Hier wurde die Angeschriebene in hilfsbereiter Absicht dazu gebracht, einen Betrag von knapp 8.000 Euro zu überweisen, um ihrem angeblichen Sohn bei der Begleichung einer Rechnung zu helfen. Erst später stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelte. HINWEIS: Sollte Ihnen eine Rufnummer nicht bekannt vorkommen, antworten Sie nicht und blockieren Sie diese. Seien Sie misstrauisch, sollte Ihnen der angebliche Verwandte von einer "neuen Rufnummer" berichten, klären Sie dies erst bei weiteren Verwandten ab. Wenn Verwandte oder Freunde von Ihnen Geld leihen möchten, dann verlangen Sie immer ein persönliches Erscheinen! Überweisen oder übergeben Sie niemals Geld aufgrund von telefonischen oder schriftlichen Kontaktaufnahmen. Warnen Sie ihre Eltern und sprechen Sie mit ihnen über diese Masche! Beenden Sie solche Kontaktaufnahmen immer und wählen Sie den Polizeinotruf 110. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrücklich darum, sich bei den zuständigen Polizeidienststellen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „WhatsApp-Betrüger“ finden Sie hier. 16.09.2023 - Trickdiebstahl bei Geldwechsel - Königstein im Taunus In der Innenstadt kam es am Morgen zu einem Trickdiebstahl zum Nachteil einer älteren Dame. Gegen 10:00 Uhr saß die Dame in ihrem Auto auf dem Parkplatz Kapuzienerplatz und wurde durch einen Herrn angesprochen und gefragt, ob sie ihm zwei Euro kleinmachen könne. Während die Dame nach dem Kleingeld gesucht hat, wühlte der Mann in ihrem Kleingeldfach und zählte im Anschluss das passende Geld auf ihrem Oberschenkel ab. Erst im nächsten Ladengeschäft stellte die Dame fest, dass aus ihrem Portemonnaie 200 Euro fehlten. 15.09.2023 - Falscher Handwerker unterwegs - WI-Biebrich In einem Mehrfamilienhaus in der Bunsenstraße wurde am Mittag eine Seniorin von einem falschen Handwerker heimgesucht. Der Mann erschien gegen 12:15 Uhr bei der Geschädigten und erschlich sich unter dem Vorwand, nach den Rauchmeldern schauen zu müssen, Einlass in deren Wohnung. Später, als der Mann die Wohnung bereits wieder verlassen hatte, musste die Wiesbadenerin das Fehlen von Bargeld feststellen. HINWEIS: Lassen Sie angebliche Handwerker nicht in die Wohnung, wenn nicht bekannt ist, dass diese ange- fordert wurden. Es sollte zuerst bei der Hausverwaltung oder dem Hausmeister nachgefragt werden, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht. Ein berechtigter Handwerker wird für Nachfragen stets Verständnis haben. 15.09.2023 - Telefonbetrüger ergaunern 2.000 Euro - Bad Homburg Telefonbetrüger haben bei einer ahnungslosen 69-jährigen Frau aus Bad Homburg 2.000 Euro erbeu - tet. Wie so oft gelang es den professionellen Betrügern, durch ihre überzeugende Gesprächsführung das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen. Anlass des Anrufes war in diesem Fall jedoch nicht wie oft üblich ein vorgeblicher Unfall eines Familienangehörigen, sondern angebliche nicht autorisierte Abbuchungen eines Online-Bezahldienstes. Diese Abbuchungen könnten nur verhindert werden, wenn die Angerufene ihre Online-Banking-Daten preisgeben und diverse Guthaben von Geschenkkarten auf ein angegebenes Konto überweisen würde. Derartige Vorgänge dienen laut den Betrügern vorder - gründig der Verifizierung der Benutzerdaten der Angerufenen, bringen die Betrogenen aber meist um mehrere tausend Euro. So auch im vorliegenden Fall, in dem die 69-Jährige Guthabenkarten im Wert von 2.000 Euro erwarb und deren Legitimierungs-Codes herausgab. HINWEIS: Geben Sie niemals am Telefon Zugangsdaten für das Online-Banking oder andere Bezahldienste herauszugeben. Derartige Anrufe sind immer unseriös. Seien Sie auch bei der Herausgabe anderer persönlicher Daten misstrauisch. Legen Sie im Zweifelsfall auf und kontaktieren Sie den vermeintlichen Anrufer über Ihnen be- kannte Telefonnummern, um sich zu vergewissern, dass es sich z.B. tatsächlich um Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter Ihrer Bank handelt. 14.09.2023 - Vorsicht beim Geldwechseln - WI-Schierstein In der Otto-Reutter-Straße wurde am Vormittag ein Mann durch einen Trickdieb um Bargeld gebracht. Der Geschädigte wurde gegen 09:50 Uhr von dem Unbekannten angesprochen und um Wechselgeld gebeten. Beim anschließenden Geldwechsel griff der Täter in die Geldbörse des Wiesbadeners und entwendete hierbei unbemerkt mehrere Geldscheine. HINWEIS: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auf Wechselgeld anspricht. Die Täter nutzen oft die Gelegenheit in den Momenten, in denen die Opfer ihre Geldbörsen sowieso in der Hand haben, wie beispielsweise an Parkschein- oder Geldautomaten. Wenn Sie hilfsbereit sein wollen, achten Sie darauf, dass Sie Ihre Geldbörse fest in der Hand hal- ten und vom Ansprechpartner abgewandt nach passendem Kleingeld durchsuchen. Ganz wichtig: Die Finger eines Unbekannten haben an und in Ihrer Geldbörse nichts verloren! 13.09.2023 - Ehepaar von Trickdieb bestohlen - Wiesbaden Ein Trickdieb hat am Vormittag in der Schumannstraße ein älteres Ehepaar in deren Wohnung bestoh - len. Der Mann erschien gegen 11:00 Uhr bei den Geschädigten zu Hause. Unter dem Vorwand vom Pflegedienst zu sein, erschlich er sich dann Zutritt zu deren Wohnung und lenkte seine Opfer dort ge - schickt ab, so dass er unbemerkt Schmuckstücke entwenden konnte. 13.09.2023 - Betrügern auf den Leim gegangen - Wiesbaden Am Abend ist ein 31-jähriger Betrügern auf den Leim gegangen. Zwei Männer täuschten dem Geschädigten gegen 18:15 Uhr in der Dotzheimer Straße vor, diverse elektronische Geräte verkaufen zu wollen. Der Geschädigte ließ sich auf den Kauf ein und übergab dem Duo mehrere Hundert Euro Bargeld. Im Gegenzug überreichten die Täter dem 31-Jährigen eine Laptoptasche mit den vermeintli - chen Gerätschaften und fuhren anschließend umgehend mit einem Auto davon. Als der Geschädigte dann in die Tasche blickte, musste er feststellen, dass diese lediglich mit Zeitungspapier gefüllt war. 09.-12.09.2023 - WhatsApp-Betrüger ergaunern Bargeld - Wiesbaden und Weilrod Mittels betrügerischen Kontaktaufnahmen via WhatsApp wurde in den vergangenen Tagen eine Frau aus Wiesbaden um Bargeld betrogen. Im Glauben daran, mit dem eigenen Kind zu kommunizieren, tätigte die Geschädigte im vorliegenden Fall mehrere Geldüberweisungen und musste später feststel - len, dass sie Betrügern aufgesessen war. Eine Frau aus Weilrod ist in den vergangenen Tagen von Betrügern getäuscht und um knapp 6.000 Euro betrogen worden. Mit der bundesweit angewandten Betrugsmasche über den Messenger-Dienst "WhatsApp" versuchen die Täter seit mehreren Monaten an das Geld von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen. So auch in einem aktuellen Fall. Hier wurde die Angeschrie-bene in hilfsbereiter Absicht dazu gebracht, einen Betrag von knapp 6.000 Euro zu überweisen, um ihrer angeblichen Tochter bei der Begleichung einer Rechnung zu helfen. Erst später stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelte. HINWEIS: Sollte Ihnen eine Rufnummer nicht bekannt vorkommen, antworten Sie nicht und blockieren Sie diese. Seien Sie misstrauisch, sollte Ihnen der angebliche Verwandte von einer "neuen Rufnummer" berichten, klären Sie dies erst bei weiteren Verwandten ab. Wenn Verwandte oder Freunde von Ihnen Geld leihen möchten, dann verlangen Sie immer ein persönliches Erscheinen! Überweisen oder übergeben Sie niemals Geld aufgrund von telefonischen oder schriftlichen Kontaktaufnahmen. Warnen Sie ihre Eltern und sprechen Sie mit ihnen über diese Masche! Beenden Sie solche Kontaktaufnahmen immer und wählen Sie den Polizeinotruf 110. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrücklich darum, sich bei den zuständigen Polizeidienststellen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „WhatsApp-Betrüger“ finden Sie hier.
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen
Wenn auch Sie Opfer wurden rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Im Bereich Wiesbaden Kripo: 0611 345-0 Im Bereich Limburg-Weilburg Kripo: 06431 91400 Im Bereich Rheingau-Taunus-Kreis Polizei: 06124 7078-0 Im Bereich Main-Taunus-Kreis Polizei: 06192 2079-0 Im Bereich Hochtaunuskreis Polizei: 06172 120-0