SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktuelle Warnungen
© Siegfried Fröhlich 2015 - 2021

Hier finden Sie aktuelle Warnungen

Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.
11.05.2021 - Falschem Mitarbeiter mehrere Hundert Euro übergeben - Eschborn Ein Trickbetrüger hat am Mittag eine 80-jährige Frau um 500 Euro gebracht. Gegen 13:00 Uhr soll der etwa 1,80 Meter große und 40 bis 50 Jahre alte Mann an der Tür der im Spessartweg wohn - haften Geschädigten geklingelt und sich als Mitarbeiter eines Energieversorgers ausgege - ben haben. Da die 80-Jährige angeblich die letzte Stromrechnung nicht bezahlt habe, müsse man nun den Strom abstellen. Dies könne nur durch die umgehende Begleichung der ausstehenden Kosten in Höhe von 500 Euro verhindert werden. Eine Bezahlung wäre ausschließlich mit Bargeld möglich. Durch die Aussichten auf den Stromentzug unter Druck gesetzt, übergab die Frau den geforderten Betrag, woraufhin der Kriminelle einen Beleg ausstellte und verschwand. ACHTUNG: Lassen Sie sich bei angeblichen Heizungsmonteuren, Stromablesern oder ähnlichen Personen einen Dienstausweis zeigen und nehmen Sie im Zweifelsfall Kontakt zur Hausverwaltung, zu dem zuständi - gen Energieversorger oder auch jederzeit zur Polizei auf. 10.05.2021 - Betrüger rufen als Polizeibeamte an - Wiesbaden und Vororte Erneut versuchten wieder Telefonbetrüger, welche sich als Polizeibeamte ausgeben bei älteren Kasse zu machen. Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen scheiterten sie jedoch an den aufmerksamen Seniorinnen und Senioren. Entweder wurde sich als Kriminalbeamter ausgegeben, welcher augen - blicklich Einbrecher festgenommen hatte und die Angerufenen vor Schaden bewahren wollte, oder man spielte mit den Ängsten der Angerufenen und erklärte ( Schockanruf) , dass Angehörige in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt seien und man nun, um eine Inhaftierung abzuwenden, eine "Kaution" bezahlen müsse. Beides waren natürlich lediglich Märchen, um an die Wertsachen und das Bargeld der vermeintlichen Opfer zu gelangen. Alle Angerufenen handelten jedoch absolut richtig: Das Gespräch wurde umgehend beendet und die Polizei informiert. 10.05.2021 - Falsche Polizisten am Telefon - Kelkheim Am Vormittag erhielten mindestens drei Personen Anrufe von falschen Polizeibeamten . Der Ablauf der Telefonate ist meist derselbe: Es wird geschildert, dass die Polizei Einbrecher festgenommen habe und man bei der Durchsuchung dieser eine Liste mit weiteren, ausgesuchten Einbruchsobjekten ge - funden habe. Die Adresse der oder des Angerufenen habe ebenfalls auf der Liste gestanden, wodurch diese nun akut gefährdet seien. In den drei bislang bekanntgewordenen Fällen ließen sich die Angerufenen glücklicherweise von der abenteuerlichen Geschichte der Betrüger nicht aufs Glatteis führen, so dass die Telefonate schnell abgebrochen wurden und stattdessen die echte Polizei infor - miert wurde. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 07.05.2021 - Betrügerische Anrufe - Geisenheim, Rüdesheim, Hohenstein Im Bereich von Geisenheim und Rüdesheim wurden mindestens vier Personen von falschen Polizeibeamten angerufen. Die Angerufenen ließen sich von den Geschichten der Betrüger glücklicherweise nicht aufs Glatteis führen, so dass die Telefonate rechtzeitig abgebrochen wurden und die echte Polizei verständigt wurde. HINWEIS: Richtige Polizisten fragen am Telefon nicht nach Vermögensverhältnissen. Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Seien Sie unbedingt sensibel, wenn sich jemand Ihnen gegenüber als Polizeibeamter ausgibt. Entgegnen Sie dem Anrufer, seine Angaben überprüfen zu wollen. Im Zweifel legen Sie auf und kontaktieren die richtige Polizei unter der Notrufnummer 110. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. Bei einem Mann aus Hohenstein versuchten es Betrüger mit einer Variante ( Schockanruf ) des Enkeltricks . Der Geschädigte erhielt in den Mittagsstunden einen Anruf, in welchem ihm mitgeteilt wurde, dass seine Tochter in einen schweren Unfall verwickelt gewesen sei und nun dringend mehrere Tausend Euro von Nöten wären, um die Sache weiter bearbeiten zu können. Als der Mann daraufhin zu seiner Bankfiliale fuhr, um das geforderte Geld abzuheben, wurde die Bankmitarbeiterin auf die Betrugsmasche aufmerksam und bewahrte somit den Senioren vor einem finanziellen Schaden. HINWEIS: Die Alarmglocken sollten vor allem in den Fällen angehen, wenn Personen die Übergabe von Bargeld oder anderen Wertsachen fordert. Geldverhandlungen am Telefon und die anschließende Übergabe hoher Bargeldbeträge müssen ein absolutes Tabu sein. In diesen Fällen haben Sie immer einen Betrüger am anderen Ende der Leitung. Darüber hinaus wird in den meisten Fällen eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden Klarheit bringen. Legen Sie bei solchen Anrufern sofort auf, lassen Sie sich nicht auf ein Gespräch ein und verständi - gen Sie die richtige Polizei. 07.05.2021 - Falsche Polizeibeamte rufen an - Bad Homburg Zur Mittagszeit, zwischen 12:30 Uhr und 13:00 Uhr, wurden mehrere Bad Homburger durch Trickbetrüger angerufen, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Dabei gehen die Täter immer gleich vor, indem sie von Einbrechern berichten und anschließend gezielt nach Wertsachen fragen. In allen Fällen wurde diese Masche von den aufmerksamen Bürgern durchschaut, sodass es jeweils beim Versuch blieb. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 06.05.2021 - Falscher Polizeibeamter ruft an - Wiesbaden Mit der Masche des "falschen Polizeibeamten" versuchten Trickbetrüger am Abend eine Seniorin um Bargeld und Wertgegenstände zu bringen, diese durchschaute jedoch das Vorhaben und beendete das Telefonat. Gegen 22:40 Uhr meldete sich "Kriminalpolizeibeamter Jan Schröder" bei der 74- Jährigen in der König-Adolf-Straße und erklärte, dass in der Holzstraße in Wiesbaden Einbrecher fest - genommen worden seien und man bei diesen die Adresse der Angerufenen gefunden habe. Anschließend wurde nach Bargeld und Schmuck gefragt. Nun bemerkte die Seniorin sofort was los war und beendete das Telefonat. Trotz mehrerer Anrufversuche bissen die Betrüger bei der aufmerk - samen Dame auf Granit. HINWEIS: Richtige Polizisten fragen am Telefon nicht nach Vermögensverhältnissen. Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Seien Sie unbedingt sensibel, wenn sich jemand Ihnen gegenüber als Polizeibeamter ausgibt. Entgegnen Sie dem Anrufer, seine Angaben überprüfen zu wollen. Im Zweifel legen Sie auf und kontaktieren die richtige Polizei unter der Notrufnummer 110. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 06.05.2021 - Seniorin beim Einkaufen bestohlen - Flörsheim am Main Eine 77 Jahre alte Frau ist ihren eigenen Angaben zufolge am Mittag während eines Einkaufes bestohlen worden. Gegen 12:30 Uhr hielt sich die Seniorin in einem Lebensmittelgeschäft in der Dalbergstraße auf, als ein unbekannter Taschendieb unbemerkt in ihre Handtasche griff und das Portemonnaie der 77-Jährigen herausfischte. Die Handtasche hatte die Geschädigte über ihre Schulter gehängt. Später bemerkte sie den Diebstahl und erstattete Anzeige. 06.05.2021 - Angebliche Polizisten vor der Haustür - Bleidenstadt Zwei angebliche Polizisten sind am Abend an der Haustür einer in der Flachsbühlstraße wohnenden Frau erschienen. Die beiden Männer, welche jeweils eine Jacke und ein T-Shirt mit der Aufschrift "Polizei" trugen, klingelten gegen 20:50 Uhr bei der Frau und gaben sich ihr gegenüber als Polizeibeamte aus, welche in einem Sachverhalt ermitteln müssten. Die Anwohnerin wurde jedoch misstrauisch und gewährte den angeblichen Polizisten keinen Zutritt zu ihrer Wohnung. Stattdessen verwies sie die beiden Männer des Hauses und setzte die Bad Schwalbacher Polizei über den Vorfall in Kenntnis. Die beiden angeblichen Polizisten sollen etwa 30 Jahre alt sowie ca. 1,80 Meter groß gewe - sen sein und zu der Jacke und dem T-Shirt mit der Aufschrift "Polizei" eine dunkle Jeans getragen haben. 04.05.2021 - Schockanruf scheitert - Wiesbaden Gemeine Betrüger versuchten mit einem sogenannten Schockanruf eine Seniorin um ihr Erspartes zu bringen. Die Dame aus der Johann-Sebastian-Bach-Straße erkannte jedoch gerade noch rechtzeitig den Betrugsversuch und wurde so vor einem finanziellen Schaden bewahrt. Gegen 12:30 Uhr klingelte bei dem ausgesuchten Opfer das Festnetztelefon und eine Mann gab vor von der Polizei zu sein. Der Partner der Angerufenen habe eine "Frau totgefahren" und müsse jetzt dem Haftrichter vorgeführt werden. Dafür benötige man eine "Bürgschaft" in Höhe von 40.000 Euro. Erschrocken, und natürlich unter dem Eindruck des gerade Erfahrenen stehend fuhr die Dame zu ihrer Bank. Schon auf dem Weg dorthin kam ihr der Sachverhalt jedoch sehr merkwürdig vor und so fragte die Seniorin statt nach Geld zu Glück nach der Adresse des nächsten Polizeireviers. Dorthin fuhr sie dann von der Betrugsmasche und erstattete Anzeige. 04.05.2021 - Trickdiebin entwendet Geldbörse - Wiesbaden Die Hilfsbereitschaft einer 78-jährigen Wiesbadenerin machte sich gestern in der Friedrichstraße eine Trickdiebin zu Nutze und entwendete deren Geldbörse. Gegen 12:00 Uhr sprach die Täterin das Opfer an und fragte nach dem Weg. Nachdem die Seniorin bereitwillig Auskunft gegeben hatte, folgte die Unbekannte der Dame jedoch bis an den Eingang einer Arztpraxis, welche die 78-Jährige aufsuchen wollte. Dort sprach die Täterin sie dann nochmals an und fragte nach Kleingeld für den Parkautomaten. Auch hier zeigte sich die Wiesbadenerin hilfsbereit, holte ihre Geldbörde hervor und schaut nach Münzgeld. Nun nahm die Täterin ihr jedoch schamlos das Portemonnaie aus der Hand und verschwand. 04.05.2021 - Trickdieb bestiehlt älteres Ehepaar - Bad Soden am Taunus Am frühen Nachmittag wurde ein Ehepaar von einem Unbekannten angesprochen, abgelenkt und dann bestohlen worden. Den Angaben der Geschädigten folgend, sprach der Mann die beiden gegen 13:30 Uhr vor einem Geldinstitut in der Königsteiner Straße an. Demnach benötige er Wechselgeld. Das Ehepaar kam der Bitte nach und musste dann wenig später zu Hause feststellen, dass 300 Euro Bargeld verschwunden waren. Augenscheinlich hatte der Dieb das Geld unbemerkt entwendet, als die beiden ihr Portemonnaie hervorgeholt hatten. 03.05.2021 - Seniorin vor der Haustür bestohlen - Hochheim am Main Eine 79-jährige Seniorin ist am Mittag einem Trickdieb zum Opfer gefallen. Um kurz nach 13:00 Uhr sprach der Unbekannte die Seniorin vor ihrer Haustür in der Danziger Allee an und bat um einen Geldwechsel. Hilfsbereit willigte sie ein und holte ihren Geldbeutel hervor, um der Bitte nachzukommen. In diesem Zusammenhang entwendete der ca. 1,60 Meter große Mann mit Glatze und weißem Hemd mehrere Hundert Euro Bargeld aus dem Portemonnaie und flüchtete in Richtung Ostpreußenstraße. Er konnte auch im Rahmen einer Fahndung nicht mehr angetroffen werden. HINWEIS: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auf Wechselgeld anspricht. Wenn Sie hilfsbereit sein wollen achten Sie darauf, dass Sie Ihre Geldbörse fest in der Hand halten und vom Ansprechpartner abgewandt nach passendem Kleingeld durchsuchen. Kommt Ihnen die Person zu nahe fordern sie diese auf Abstand zu halten. Drehen sie sich beim Geldwechsel von der Person weg. Die Finger eines Unbekannten haben an und in Ihrer Geldbörse nichts verloren! 29.04.2021 - Betrügerische Anrufe - Limburg und Bad Camberg Trickbetrüger versuchten mit dem Enkeltrick oder der Masche des falschen Polizeibeamten an das Bargeld ihrer Opfer zu gelangen. Im Bereich von Limburg und Bad Camberg wurden mindestens vier Personen von angeblichen Verwandten oder falschen Polizisten angerufen. Die Angerufenen ließen sich von den Geschichten der Betrüger glücklicherweise nicht aufs Glatteis führen, so dass die Telefonate abgebrochen wurden. HINWEIS: Reagieren Sie bei solchen Anrufen äußerst sensibel und lassen Sie sich nicht zu übereilten Geldübergaben überreden. Vor allem sollte eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen erfolgen. Richtige Polizisten fragen am Telefon nicht nach Vermögensverhältnissen. Entgegnen Sie dem Anrufer, seine Angaben überprüfen zu wollen. Im Zweifel beenden Sie das Gespräch und kontaktieren die Polizei unter der Notrufnummer 110. Weitere Informationen bezüglich „Enkeltrick“ finden Sie hier. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 28.04.2021 - Mutter dreist bestohlen - Hofheim am Taunus Eine 24-jährige Frau ist am Nachmittag von zwei Unbekannten bestohlen worden, die zuvor ihre Hilfe angeboten hatten. Wie die Geschädigte der Polizei berichtete, sei sie gemeinsam mit ihren zwei Kindern um 15:45 Uhr am Hofheimer Bahnhof in einen Zug gestiegen, wobei sie Probleme beim Einladen des Kinderwagens hatte. Daraufhin sollen zwei Männer ihre Hilfsbereitschaft angeboten und den Kinderwagen in den Zug geladen haben. Kurz darauf musste die 24-Jährige feststellen, dass ihre Handtasche, welche sie zuvor in den Wagen gelegt hatte, spurlos verschwunden war. Erfreulicherweise konnte die Handtasche samt wichtiger Ausweisdokumente im Tatortbereich wieder aufgefunden werden. Lediglich ein geringer Bargeldbetrag war gestohlen worden. 28.04.2021 - Taschendiebe in Einkaufsmarkt - Bad Camberg Eine 83-jährige Frau ist am Mittag in einem Lebensmittelgeschäft zum Opfer unbekannter Taschendiebe geworden. Die Frau befand sich zwischen 12:30 Uhr und 13:00 Uhr zum Einkaufen im Geschäft in der Beuerbacher Land-straße und bemerkte schließlich beim Bezahlen an der Kasse das Fehlen ihrer Geldbörse. Diese hatte sie zuvor in ihrer Handtasche verstaut. Hinweise zu einem mögli - chen Tatablauf oder zu den mutmaßlichen Tätern konnte die Frau nicht machen. 23.04.2021 - Aufmerksame Kassiererin vereitelt Trickbetrug - WI-Klarenthal Dank einer aufmerksamen Kassiererin konnte am gegen 10:30 Uhr ein Trickbetrug zum Nachteil eines 76-Jährigen vereitelt werden. Der Klarenthaler entdeckte am Morgen eine vermeintliche Fehlermeldung von Microsoft auf seinem Computer, die ihm suggerierte, dass sein Gerät von einer schadhaften Software befallen sei. In der Fehlermeldung tauchte zudem ein Hinweis auf, der dem Nutzer dringend dazu riet, sich telefonisch unter der in der Meldung angegebenen Telefonnummer mit dem Microsoft-Support in Verbindung zu setzen. Im Rahmen des Telefonats überzeugte eine weibliche Person den 76-Jährigen sodann, die schadhafte Spyware mittels eines vermeintlichen Virenschutzes zu beseitigen. Hierzu sei der Erwerb eines entsprechenden Anti-Viren-Programms im Wert von mehreren Hundert Euro notwendig, welches der Kunde lediglich über Guthabenkarten bezahlen könne. Der 76-Jährige machte sich folglich auf den Weg zum Supermarkt, um die besagten Geldkarten zu kaufen. An der Kasse wurde er dann von einer aufmerksamen Kassiererin auf die zahlreichen Guthabenkarten angesprochen. Lediglich infolge der Aufklärung durch die Kassiererin, ließ der Mann vom Kauf der vermeintlichen Anti-Viren-Software ab. HINWEIS: Lassen Sie sich auf derartige Betrugsmaschen nicht ein. Kein Mitarbeiter einer seriösen Firma wird Sie dazu auffordern, mittels Guthabenkarte oder ähnli- chen Zahlungsoptionen vermeintliche Softwareprodukte zu erwerben. Lassen Sie sich von Unbekannten nicht um den Finger wickeln und gehen Sie keinesfalls auf fragli- che Angebote zur Installation einer Software oder Fernwartung ein. Beenden Sie das Gespräch umgehend. Geben Sie keine Kontodaten, Kreditkartendaten oder gar ein Passwort preis und überweisen Sie kein Geld. 23.04.2021 - Betrug mit Schockanruf dank aufmerksamer Bankkundin gescheitert - Bad Camberg Eine aufmerksame Bankkundin hat am Vormittag eine 77-jährige Frau vor einem großen finanziellen Schaden bewahrt. Die Seniorin wurde zu Hause von einer Frau angerufen, die sich als Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft ausgab. In dem Telefonat schilderte die Anruferin auf dramatische Art und Weise, dass die Enkelin der 77-Jährigen einen tödlichen Unfall verursacht habe und eine Haft nur durch die Zahlung einer Kaution in Höhe von mehreren Tausend Euro verhindert werden könne. Die geschockte Seniorin begab sich daraufhin mit dem Handy am Ohr zu ihrer Bankfiliale, um dort unter Anleitung der Betrügerin an einem Automaten die Überweisung zu tätigen. Glücklicherweise wurde eine weitere Bankkundin aufgrund des Telefonates hellhörig und informierte direkt eine Bankmitarbeiterin, woraufhin dem Schockanruf rechtzeitig ein Ende gesetzt werden konnte. Neben diesem glücklicherweise im letzten Moment gescheiterten Betrugsversuch, wurde gleichen Tag noch eine weitere Frau mit einem ähnlichen Anruf konfrontiert. Diese Frau ließ sich von der erschütternden Geschichte jedoch gar nicht erst aufs Glatteis führen. HINWEIS: Geldverhandlungen am Telefon und die anschließende Übergabe hoher Bargeldbeträge an der Wohnungstür oder spontane Geldüberweisungen müssen ein absolutes Tabu sein. Gerade ältere Mitmenschen werden allzu schnell von den psychologisch geschulten Anrufern um den Finger gewickelt. Einmal in ein Gespräch verwickelt, wird es schwer, sich diesem wieder zu entziehen. Auch jüngere Menschen können etwas gegen die Betrüger unternehmen. Sie selbst haben Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten oder auch Nachbarn, die aufgrund ihres Alters zum Kreis potentieller Opfer gehören könnten? Sprechen Sie diese an! Fragen Sie, ob der Enkeltrick bekannt ist und sensibilisieren Sie diese Personen. Je mehr Menschen von den Betrügereien erfahren, umso weniger Opfer gehen den Tätern auf den Leim. 23.04.2021 - Falsches Gewinnversprechen - Runkel Betrüger haben bei einem Mann versucht, mit einem falschen Gewinnversprechen Bargeld zu ergaunern. Dem Mann wurde telefonisch ein hoher Gewinn mitgeteilt. Um den Gewinn zu erhalten, sollte er jedoch vorab mehrere Hundert Euro Gebühren in Form von Guthabenkarten zahlen. Da der Angerufene die Masche allerdings kannte, ging er den Betrügern nicht ins Netz und informierte stattdessen die Polizei. HINWEIS: Betrüger versuchen immer wieder, mit der "Gewinnmasche" an Geld zu kommen. Lassen Sie sich auf solche Spielereien nicht ein. Schenken Sie telefonischen Gewinnversprechen keinen Glauben, insbesondere wenn die Einlösung des Gewinnes an Bedingungen geknüpft ist. Leisten Sie keinerlei Vorauszahlungen auf versprochene Gewinne, denn ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals von einer Vorauszahlung abhängig machen! 19.-22.04.2021 - Trickbetrüger machen Beute - WI-Rheingauviertel Im Verlauf der Tage kam es zu einem Trickbetrug zum Nachteil einer 75-Jährigen durch falsche Bankangestellte und falsche Polizeibeamte . Zunächst meldete sich ein angeblicher Bankangestellter bei der Geschädigten und gab vor, dass eine unbekannte Person versucht habe, von ihrem Konto eine Abbuchung für teure Kleidung vorzunehmen. Da die hierfür erforderliche Unterschrift jedoch nicht mit der Unterschrift der Geschädigten übereingestimmt habe, sei die Überweisung gestoppt worden. Ferner riet der angebliche Bankangestellte, den Vorfall der Polizei zu melden. Etwa zwei Stunden später rief dann ein falscher Polizist bei der Geschädigten an und gab vor, dass die Polizei bei Einbrechern eine Liste mit ihrem Namen und möglichen Wertgegenständen gefun - den habe. Deshalb solle die Frau ihr Bargeld "zur Sicherheit" lieber der Polizei übergeben, damit diese den Sachverhalt prüfen könne. Neben einer persönlichen Geldübergabe schlagen die Täter alternativ häufig auch die Überweisung des Ersparten auf ein "Sicherheitskonto" vor. Die Betrüger treten meist seriös auf oder setzen ihre Opfer am Telefon unter Druck, so dass diese - wie auch die 75-Jährige aus Wiesbaden - schließlich der Übergabe zustimmen. Die Täter nutzen hierbei die Angst sowie die Gutgläubigkeit älterer Menschen auf äußerst niederträchtige Art und Weise aus. Vorliegend konnten die Täter knapp 4.000 EUR erbeuten. Daneben kam es in Wiesbaden zu weiteren Fällen , bei denen die Täter in ähnlicher Weise vorgingen und sich zunächst als falsche Bankangestellte ausgaben und ihre Opfer zur Herausgabe von Geld überzeugen wollten. In diesen Fällen konnten die Täter jedoch keine Beute machen, da die betroffe - nen Seniorinnen und Senioren vorbildlich reagierten und das Telefonat unverzüglich beendeten. HINWEIS: Reagieren Sie bei solchen Anrufen äußerst sensibel und lassen Sie sich nicht zu übereilten Geldübergaben oder Überweisungen überreden. Im Zweifel sollte zwingend über die 110 die Polizei verständigt werden. Darüber hinaus kann eine Rückversicherung bei der eigenen Hausbank Klarheit bringen. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Geld oder Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch nicht die Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. 22.04.2021 - Bankmitarbeiter verhindert Schlimmeres - Bad Camberg Der Aufmerksamkeit eines Bankmitarbeiters ist es zu verdanken, dass Trickbetrüger leer ausge - gangen sind. Gegen 11:45 Uhr hatte eine 76-jährige Frau in der Pommernstraße einen sogenannten Schockanruf erhalten, bei dem sich ein Mann als Polizeibeamter ausgegeben hat und schilderte, der Sohn der Frau hätte einen schweren Verkehrsunfall mit einem Kind gehabt. Um den Sohn aus der Haft zu bekommen, müsse sie 8.000 Euro in bar übergeben. Unter dem Eindruck des Gespräches begab sich die Frau zu ihrer Bank und wollte das Geld abheben. Dem aufmerksamen Bankmitarbeiter wurde dabei schnell klar, dass es sich bei diesem Fall eindeutig um eine gängige Betrugsmasche han - delt und verständigte die richtige Polizei. So konnte die Tat verhindert und die Übergabe des Geldes vereitelt werden. HINWEIS: Bei Anrufen von Personen, die sich als Polizeibeamte ausgeben, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Die Alarmglocken sollten vor allem in den Fällen angehen, wenn der Beamte oder die Beamtin die Übergabe von Bargeld oder anderen Wertsachen fordert. In diesen Fällen haben Sie immer einen Betrüger am anderen Ende der Leitung. Legen Sie bei solchen Anrufern sofort auf, lassen Sie sich nicht auf ein Gespräch ein und verständigen Sie die richtige Polizei.
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen
Wenn auch Sie Opfer wurden rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Im Bereich Wiesbaden Kripo: 0611 345-0 Im Bereich Limburg-Weilburg Kripo: 06431 91400 Im Bereich Rheingau-Taunus-Kreis Polizei: 06124 7078-0 Im Bereich Main-Taunus-Kreis Polizei: 06192 2079-0 Im Bereich Hochtaunuskreis Polizei: 06172 120-0