SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktuelle Warnungen
© Siegfried Fröhlich 2015 - 2021

Hier finden Sie aktuelle Warnungen

Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.
20.09.2021 - Trickdiebin wird gewalttätig - WI-Sonnenberg Am Mittag kam es auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes zu einem Trickdiebstahl, bei dem es die Täterin auf die wertvolle Armbanduhr des Opfers abgesehen hatte. Der 85 Jahre alte Geschädigte wurde gegen 11:25 Uhr auf dem Parkplatz in der Danziger Straße von einer Frau angesprochen, die ihm außerdem einen Zettel vorzeigte. Da es sprachliche Barrieren gab, ging der Geschädigte zunächst einkaufen und kehrte dann zu seinem Fahrzeug zurück. Beim Einräumen seiner Einkäufe in das Auto kam die Frau erneut zu dem Geschädigten und versuchte diesen zu küssen. Der Senior wies die aufdringli - che Frau von sich, woraufhin dieser von der Frau in sein Fahrzeug gestoßen wurde. Dabei entriss die Täterin ihrem Opfer eine hochwertige Armbanduhr vom Handgelenk. Anschließend stieg die Frau in ein wartendes Fluchtfahrzeug, welches mit einem weiteren Täter besetzt in Richtung Sonnenberger Str. davonfuhr. Der Geschädigte wurde bei dem körperlichen Übergriff leicht verletzt. Die Täterin wurde als 30-35 Jahre alt und ca. 155-160 cm groß beschrieben. Sie soll laut des Geschädigtem von "südländischem Aussehen" sein. Sie hatte ihre langen schwarzen Haare zu einem Zopf gebunden. Bekleidet war sie mit langen blauen Jeans, einer schwarzen Weste und schwarzen Turnschuhen mit weißen Sohlen. Der Fahrer des Fluchtfahrzeugs soll 30-35 Jahre alt und ebenfalls "südländisch" ausgesehen haben. Bei dem flüchtigen Pkw soll es sich um einen grauen VW-Golf mit Offenbacher Zulassung (OF) handeln. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen blieben bisher erfolglos. ACHTUNG: In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor dubiosen Personen, die sich vornehmlich älteren Personen unter einem Vorwand nähern und in ein Gespräch verwickeln. Diese Annäherungen dienen in der Regel dazu, die kurze Distanz zum geschickten Entwenden von Wertgegenständen auszunut - zen. Daher rät die Polizei, aufdringliche Personen sofort von sich zu weisen und umherstehende Personen auf das Geschehen aufmerksam zu machen. Weitere Informationen zur Vorbeugung von Trickdiebstählen erhalten sie auch bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-1616 20.09.2021 - Falsche Polizeibeamte rufen an - Wiesbaden Im Laufe des Nachmittags und am frühen Abend haben erneut mehrere Wiesbadenerinnen und Wiesbadener Anrufe von falschen Polizeibeamten erhalten. Die Täter erzählten bei den Gesprächen die bereits bekannte Geschichte, dass eine Einbrecherbande unterwegs sei und es auf die Wertsachen der Angerufenen abgesehen hätte. Der Anrufer versuchte außerdem, die Geschädigten über Vermögenswerte auszufragen und stellte den Besuch eines "Kollegen" in Aussicht. In allen registrierten Fällen, durchschauten die Angerufenen jedoch das Ansinnen der Täter und beendeten das Gespräch. HINWEIS: Richtige Polizisten fragen am Telefon NICHT nach Vermögensverhältnissen. Übergeben sie in solchen Fällen AUF KEINEN Fall Geld oder Wertgegenstände. Die Polizei wird NIEMALS telefonisch verlangen, dass der Angerufene sein Bargeld unter dubiosen Umständen übergibt Gehen Sie NICHT auf derartige Geldforderungen ein Seien Sie unbedingt sensibel, wenn sich jemand Ihnen gegenüber als Polizeibeamter ausgibt. Im Zweifel beenden Sie das Gespräch und kontaktieren die richtige Polizei unter der Notrufnummer 110. Informieren sie umgehend die Polizei, wenn derartige Anrufe bei Ihnen ankommen. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 20.09.2021 - Mutmaßliche Trickdiebe in Wohnung - Niederhöchstadt Am Nachmittag verschafften sich mutmaßliche Trickdiebe Zugang zum Einfamilienhaus einer 83- Jährigen und hatten offensichtlich vor, die Seniorin zu bestehlen. Die Hausbesitzerin roch den Braten gerade noch rechtzeitig, sodass nach dem bisherigen Kenntnisstand kein Schaden entstand. Gegen 17:00 Uhr klingelte das verdächtige Trio an der Haustür der Seniorin im Holunderweg und erklärte, dass man von der Stadt Eschborn sei und die Wasserqualität überprüfen müssen. Plötzlich nahm das Gespräch eine andere Wendung und man fragte die Dame, ob sie 500 Euro wechseln könne, bzw. ob sie denn Bargeld oder andere Wertsachen im Haus habe. Nun wurde die 83-Jährige misstrauisch und sie verwies die drei Männer des Hauses. Beschreibung Täter 1: 25-30 Jahre, circa 1,75 Meter, dunkle Haare, weißes T-Shirt mit dunklen Streifen an der Seite, Täter 2: Kräftige Statur, laut der Seniorin "südländisches" Aussehen. Täter 3: Circa 1,70 Meter, hagere Statur. 17.09.2021 - Trickdiebin erbeutet 115 Euro - Königstein Die Hilfsbereitschaft eines 83-jährigen nutzte am Morgen, gegen 17.09.2021, eine Trickdiebin aus und entwendete 115 Euro aus dem Portmonee des Opfers. Der ältere Herr war in der Hauptstraße un - terwegs, als ihn die spätere Täterin ansprach und darum bat, eine Ein-Euro-Münze gewechselt zu be - kommen (Wechselfal-lenschwindel) . Der 83-Jährige willigte ein und nahm seine Geldbörse in die Hand. Nun begann die Unbekannte ebenfalls an der Geldbörse herumzunesteln. Währenddessen ge - lang es der Trickdiebin, unbemerkt Geldscheine aus dem Portmonee herauszuziehen. Täterbeschreibung: Weiblich, 20-25 Jahre, circa 1,65 Meter groß, dunkle, lange Haare, dunkle Kleidung, nach Angaben des Geschädigten "südeuropäische Erscheinung". 16.09.2021 - Erneute Schockanrufe - Fischbach In den Mittagsstunden, zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr, wurde ein 83-jähriger Herr in der Straße „Am Mannstein“ Opfer von mehrfachen sogenannten "Schockanrufen" . Ein Unbekannter schilderte dem Herrn am Telefon, dass ein Familienangehöriger einen schweren Unglücksfall verursacht habe. Um Schlimmeres abzuwenden, müsse der Angerufene einen hohen Geldbetrag bereithalten, der dann abgeholt werden würde. Das Opfer täuschte am Telefon vor, den Geldbetrag zu besorgen, und stellte die Abholerin des Geldes an der Haustür zur Rede. Diese flüchtete unerkannt in Richtung "Am Wolfsgraben". Sie wird wie folgt beschrieben: weiblich, ca. 1,60 m groß, mollige Gestalt, rot gefärbte längere Haare zu einem "Dutt" nach oben gekämmt, weiße Jacke, schwarze Leggins, schwarze Handtasche und eine osteuropäische Erscheinung. Insgesamt wurde mehrere Hunderttausend Euro verlangt. 16.09.2021 - Trickdiebstahl von Geldbörse - Bad Soden Am Nachmittag, gegen 16:30 Uhr, wurde eine 85-jährige Frau in einem Einkaufsmarkt in der Königsteiner Straße Opfer von zwei Trickdiebinnen. Die Dame war einkaufen und führte einen Rollator mit, auf dem sie ihre Handtasche ablegte. Die zwei mutmaßlichen Diebinnen verwickelten die Frau in ein Gespräch um sie abzulenken. Im Nachhinein stellte die Dame fest, dass ihr Portemonnaie samt Inhalt gestohlen wurde. Die zwei Täterinnen waren komplett dunkel bekleidet. 16.09.2021 - Schockanruf misslingt - Idstein Am Nachmittag gelang es der Polizei nach einem vorangegangenen Hinweis einen Betrug zum Nachteil einer Seniorin zu verhindern. Zuvor hatten es dreiste Betrüger auf das Geld einer Idsteinerin abgesehen und sie mithilfe des sogenannten "Schockanrufs" dazu bewegt einen fünfstelligen Geldbetrag von ihrer Hausbank abzuheben. Gegen 14:00 Uhr erhielt die 81-Jährige einen Anruf einer angeblichen Rechtsanwältin. Die Unbekannte schilderte der Idsteinerin, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine hohe Kaution für sie hinterlegt werden müsse. Die Seniorin suchte sogleich ihre Bank auf und hob das Geld ab. Zuvor informierte sie eine Bekannte über den Sachverhalt, welche wiederum den Betrug durschaute und die Polizei rief. Einer Streife der Polizeistation Idstein gelang es daraufhin die 81-Jährige mit samt dem abgehobenen Geld an ihrer Wohnanschrift anzutreffen und sie über die Betrugsmasche ausführlich aufzuklären. Im Anschluss zahlte sie das Geld wieder bei ihrer Bank ein. HINWEIS: Die Täter beabsichtigen ihre potentiellen Opfer derart unter Handlungsdruck zu setzen, dass sie die Situation nicht mehr rational betrachten und sich zu schnellen Geldzahlungen verleiten lassen. Bei Geldforderungen am Telefon sollten Sie - unabhängig vom Anlass - stets misstrauisch sein. Halten Sie Rücksprache mit den Personen oder Stellen, um die es angeblich geht, über die Ihnen bekannten bzw. im Telefonbuch verzeichneten Telefonnummern oder kontaktieren Sie direkt die Polizei. Jüngeren Menschen empfehlen wir, sich mit ihren Eltern und Großeltern über diese perfiden Taten auszutauschen und damit für die notwendige Sensibilität zu sorgen. In jedem Fall können Sie sich sicher sein, dass die Polizei oder aber die Staatsanwaltschaft am Telefon niemals Ihre Vermögenswerte erfragen oder Geld bei Ihnen Zuhause abholen wird. 15.09.2021 - Schockanrufe gescheitert - Wiesbaden Die Polizei warnt regelmäßig vor Betrügern, die bei älteren Menschen mit einem "Schockanruf" Bargeld erbeuten wollen. Betrüger versuchten es hiermit bei mindestens sechs Seniorinnen aus Wiesbaden, scheiterten jedoch glücklicherweise in den bekanntgewordenen Fällen. Die Geschädigten erhielten im Laufe des Tages jeweils einen Anruf, in welchem geschildert wurde, dass ein enges Familienmitglied einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nur die Zahlung einer höheren Kaution eine Haft verhindern könne. Glücklicherweise scheiterten die Kriminellen in allen bekanntgewordenen Fällen, da die Angerufenen entweder rechtzeitig misstrauisch wurden oder aber Personen ihres Vertrauens mit einbezogen. HINWEIS: Die Angst, Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen wird mit dem "Schockanruf" auf äußerst niederträchtige Art und Weise ausgenutzt. Reagieren Sie bei solchen Anrufen äußerst sensibel und lasse Sie sich nicht zu übereilten Geldübergaben überreden. Im Zweifel sollte die Polizei unter der 110 verständigt werden. In den meisten Fällen wird eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Jüngeren Menschen empfehlen wir, sich mit ihren Eltern und Großeltern über diese perfiden Taten auszutauschen und damit für die notwendige Sensibilität zu sorgen. In jedem Fall können Sie sich sicher sein, dass die Polizei am Telefon niemals Ihre Vermögenswerte erfragen oder Geld bei Ihnen Zuhause abholen wird. 15.09.2021 - Telefonbetrüger scheitern - Liederbach und Kelkheim In Kelkheim und Liederbach kam es zu zwei Betrugsversuchen am Telefonen, bei denen die Täter mit dem sogenannten Schockanruf ihre Opfer zur Übergabe eines hohen Bargeldbetrages oder wertvollem Schmuck bewegen wollten. Glücklicherweise entstand bei diesen Fällen kein Schaden. In dem Liederbacher Fall wurde eine 56-jährige Frau angerufen und berichtet, dass ihr Vater während eines Island Urlaubes einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und diesbezüglich nun 64.000 Euro hinterlegt werden müssten. Verängstigt und aus Sorge um den Vater ging die Angerufene während eines mehrstündigen Telefonates zunächst auf die Forderung des angeblichen "Bundespolizisten" ein, packte hochwertigen Schmuck zusammen und fuhr in Richtung einer verabredeten Übergabeörtlichkeit. Auf der Anfahrt überkam die 56-Jährige jedoch ein ungutes Gefühl und sie brach aus eigenen Stücken das Telefonat und die Fahrt ab. Eine 80-Jährige aus Kelkheim wurde mit derselben Masche geschockt. Sie wurde von einem "Polizeibeamten" mit berliner Akzent angerufen. Dieser berichtete, dass die Tochter des ausgesuchten Opfers in Berlin während eines Verkehrsunfalles einen Radfahrer tödlich verletzt habe. Nun bräuchte man 84.000 Euro um die Tochter, so wörtlich "rauszulösen". In diesem Fall endete der Spuk zum Glück etwas schneller. Die 80-Jährige erklärte dem Anrufer, dass sie ihre Tochter angerufen habe, es ihr gut gehe und beendete daraufhin das Telefongespräch. 15.09.2021 - Diebstahl von Geldbörse aus Rucksack - Kirberg Zwei unbekannte Taschendiebe entwendeten in der Langrafenstraße einer 73-jährigen Frau das Portemonnaie aus ihrem Rucksack, den sie auf dem Rücken trug. Die Frau verweilte gegen 11:30 Uhr an einem Schaufenster und bemerkte die mutmaßlichen zwei Täter, die ebenfalls neben ihr an der Fensterscheibe anhielten. Kurz danach stellte die Dame fest, dass aus ihrem Handtaschenrucksack eine Geldbörse, sowie ein kleines blaues Stoffsäckchen fehlten. Personenbeschreibung: Ein Täter, ca. 30 Jahre alt, helle Bekleidung und auffällig klein, und eine Täterin, trug ein Kopftuch, kleine Gestalt mit beigefarbener Kleidung. Die Unbekannten konnten Bargeld in Höhe von mehreren Hundert Euro erbeuten. 13.09.2021 - Trickdiebstahl - Flörsheim Am Morgen wurde eine Frau nach ihrem Einkauf bestohlen. Eine 79-Jährige verließ nach dem Einkaufen einen Supermarkt in der Dalbergstraße in Flörsheim. Hierbei wurde sie gegen 08:10 Uhr von einer unbekannten Person auf Rabatte und Gutscheine angesprochen. Nach dem kurzen Gespräch ging die Dame weiter zu ihrem Fahrrad, wo sie das Fehlen ihrer Geldbörse bemerkte. Da die Geldbörse zwischen der Kasse und dem Fahrrad nicht aufzufinden war, wird wegen Trickdiebstahls ermittelt. 11.09.2021 - Seniorin von Trickdieben bestohlen - WI-Bierstadt Zwei Trickdiebe entwendeten am Abend in der Schultheißstraße unbemerkt die Geldbörse einer Seniorin. Nach Angaben der Geschädigten habe das Duo ihr gegen 18:00 Uhr beim Hochtragen der Einkäufe in die Wohnung helfen wollen. Als die Seniorin diese Hilfe annahm und die beiden Männer ihre Wohnung betreten ließ, musste sie später feststellen, dass ihre Geldbörse sowie eine Geldkassette verschwunden waren. Eine nähere Beschreibung der beiden Trickdiebe liegt nicht vor. 10.09.2021 - Seniorin durch Schockanruf um Geld gebracht - Kronberg im Taunus Nachdem bereits am 8. September Telefonbetrü-ger eine Seniorin um mehrere Tausend Euro ge - bracht hatten, kam es erneut zu einer gleichgelagerten Tat. Wieder wurde eine ältere Dame zum Ziel der Täter. Diese setzten auf die aktuell vermehrt genutzte Masche des "Schockanrufs" , bei der ein angebliches Unglücksereignis eines Angehörigen - im vorliegenden Fall ein schwerer Autounfall - vor - gegaukelt wird, in dessen Folge zur Abwendung von Schlimmerem dringend eine Geldzahlung erfor - derlich sei. Die hilfsbereite Kronbergerin übergab gegen 11:30 Uhr mehrere Tausend Euro Bargeld an einen Abholer, der an ihrer Haustür in der Limburger Straße erschien. Beschrieben wurde der Täter als etwa 30 bis 40 Jahre alt und circa 165cm groß. Getragen habe der Mann einen braunen Anzug. ACHTUNG: Die "Spielarten" dieser Schockanrufe sind hierbei vielfältig. Die Betrüger geben sich als Verwandte oder als Polizeibeamte aus und tischen ihren oftmals älteren Opfern Schreckensszenarien auf. Immer in der Absicht, letztendlich Bargeld und andere Wertgegenstände zu erbeuten. So meldet sich z.B. regelmäßig ein angebliches Enkelkind mit weinerlicher Stimme und schildert einen Unglücksfall, den es verursacht hätte. Nur die Zahlung einer höheren Kaution könne nun verhindern, dass es von der Polizei eingesperrt wird. Im weiteren Gesprächsverlauf meldet sich dann ein angeblicher Polizeibeamter, der den Sachverhalt bestätigt und den genauen Zahlungsablauf vorgibt. In anderen Fällen meldet sich direkt ein angeblicher Polizeibeamter und spricht von einem schweren Verkehrsunfall, in den ein Familienangehöriger des Angerufenen verwickelt worden sei. Die Behandlungskosten im oftmals fünfstelligen Bereich müssten nun umgehend beglichen werden, wofür "die Polizei" jemanden zur Abholung vorbeischicken würde. Dass in diesen Zusammenhängen noch die Vermögenswerte der Seniorinnen und Senioren erfragt werden, ist nicht unüblich. HINWEIS: Reagieren Sie bei solchen Anrufen äußerst sensibel und lassen Sie sich nicht zu übereilten Geldübergaben überreden. Im Zweifel sollte die Polizei unter der 110 verständigt werden. In den meisten Fällen wird eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Jüngeren Menschen empfehlen wir, sich mit ihren Eltern und Großeltern über diese perfiden Taten auszutauschen und damit für die notwendige Sensibilität zu sorgen. In jedem Fall können Sie sich sicher sein, dass die Polizei am Telefon niemals Ihre Vermögenswerte erfragen oder Geld bei Ihnen Zuhause abholen wird. 10.09.21 - Geldbörsendiebstahl - Limburg Unbekannte entwendeten gegen 16:00 Uhr in einem Sportgeschäft am Neumarkt aus der Handtasche einer 77-jährigen Frau deren Geldbörse mit Bargeld und Personalausweis. 10.09.21 - Trickdiebe erbeuten Geldbörse mit mehreren Hundert Euro Bargeld - WI-Mitte Am Nachmittag haben Taschendiebe in der Innenstadt erneut ihr Unwesen getrieben. Die Spielarten der Taschen- und Trickdiebe sind bekannt, führen aber immer wieder zum Erfolg. Auch an diesem Nachmittag erbeuteten die Täter Bargeld, Kredit - und EC-Karten sowie private Papiere im Wert von mehreren hundert Euro. Hinweise auf die Täter liegen derzeit nicht vor, da der Diebstahl erst bemerkt wurde, als die Täter bereits mit ihrer Beute geflüchtet waren. Der Geschädigte erinnert sich jedoch daran, dass er bei der Einnahme seines Essens im Außenbereichs einer Lokalität in der Goldgasse gegen 15:30 Uhr von einer unbekannten Frau angestoßen wurde. Sie soll Teil einer Dreiköpfigen Damengruppe im Alter von ungefähr 50 Jahren gewesen sein. 08.09.2021 - Telefonbetrüger bringen Seniorin um Bargeld - Gonzenheim Eine Seniorin wurde durch Telefonbetrüger um mehrere Tausend Euro gebracht. Eine ältere Dame aus dem Hasselmannring erhielt einen Anruf, in der ihr eine Notlage einer Angehörigen geschildert wurde, für die dringend die Zahlung einer Kaution erforderlich sei. Im Glauben, ihrer Verwandten zu helfen, übergab die Seniorin das geforderte Geld am Nachmittag gegen 15:00 Uhr an eine Abholerin. Diese wird beschrieben als etwa 50 Jahre alt, circa 155cm groß und dunkel gekleidet. Sie habe eine Kopfbedeckung, einen Mund-Nasen-Schutz und eine Brille getragen. 08.09.2021 - Betrügereien am Telefon, Mehrere Tausend Euro Schaden - Wiesbaden Unbekannte Täter versuchten in mindestens zwei Fällen ihre Opfer um Bargeld zu betrügen. In einem Fall gelangten die Übeltäter leider an ihr Ziel und erbeuteten 5.500 Euro. Zunächst meldeten sich die Täter bei einem 55-jährigen Wiesbadener. Das ausgesuchte Opfer erhielt über einen weit verbreiteten Messangerdienst eine Nachricht, in der sich ein Täter als Sohn des Opfers ausgab. Sein Handy sei de - fekt, darum die fremde Handynummer. Weiterhin schrieb "der Sohn", dass er gerade in finanziellen Schwierigkeiten sei und Geld benötige. Der 55-Jährige wollte sich seinem Sohn gegenüber hilfsbereit zeigen und veranlasste eine Überweisung von fast 2.500 Euro. Am Abend meldete sich dann zufällig der tatsächliche Sohn des Opfers und der Schwindel flog auf. Ob die Überweisung gestoppt werden konnte bedarf weiterer Ermittlungen. Beim zweiten Fall wurde eine 58-Jährige Frau angerufen und behauptet, dass der Anrufer Mitarbeiter einer Bank sei. Dieser berichtete dann der 58-Jährigen, dass von ihrem Konto unberechtigte Personen Geld abgebucht hätten. Um weiteren Schaden abzuwenden und das Konto der Wiesbadenerin zu "deaktivieren", benötige man die Zugangsdaten und entsprechende Transaktionsnummern. Im Glauben einen Schaden abzuwenden, übermittelte das Opfer die geforderten Daten. Nun hatten die Täter freien Zugriff auf das Konto und buchten über 5.000 Euro ab. HINWEIS: Seien sie bei Anrufen in Verbindung mit Geldforderungen oder der Übermittlung vertraulicher Daten extrem misstrauisch! Lassen Sie sich auf keine Kommunikation mit einer für Sie fremden Nummer ein und übermitteln Sie auf keinen Fall Zugangsdaten oder PIN-Nummern. Kein Geldinstitut wird Sie anrufen und am Telefon solche vertraulichen Daten von Ihnen einfordern. Sollten sich "Familienmitglieder" oder "Bekannte" bei Ihnen melden und Sie um einen finanziellen Gefallen bitten, beenden Sie immer das Telefonat und rufen die Personen unter der ihnen bekannten Nummer an. Lassen Sie sich nichts von einem "defekten Telefon" oder anderen Gründen erzählen, warum die Nummer unbekannt erscheint! 08.09.2021 - Trickdieb stiehlt Mobiltelefon - Hofheim am Taunus Am Abend wurde ein Mann von einem dreisten Trickdieb um sein hochwertiges Mobiltelefon gebracht. Gegen 19:55 Uhr saß ein 65-jähriger Hofheimer in der Taubengasse im Außenbereich eines Restaurants, als ein Unbekannter eine Zeitung auf den Tisch legte, auf dem der Mann sein Handy abgelegt hatte. Beim Aufheben der Zeitung nahm der Fremde geschickt das darunterliegende iPhone XR im Wert von mehreren Hundert Euro an sich, um damit in Richtung Hauptstraße zu verschwinden. Beschrieben wird der Täter als etwa 35 Jahre alt, circa 175cm bis 180cm groß und sportlich. Er habe dunkles Haar, helle Haut und eine auffallend große Nase gehabt. Getragen habe der Mann eine Jeanshose, ein blau-türkisfarbenes Poloshirt und einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen
Wenn auch Sie Opfer wurden rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Im Bereich Wiesbaden Kripo: 0611 345-0 Im Bereich Limburg-Weilburg Kripo: 06431 91400 Im Bereich Rheingau-Taunus-Kreis Polizei: 06124 7078-0 Im Bereich Main-Taunus-Kreis Polizei: 06192 2079-0 Im Bereich Hochtaunuskreis Polizei: 06172 120-0