SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Save My Grandma 2
© Siegfried Fröhlich 2015 - 2019

Schulprojekt zum Schutz älterer Mitbürger

Um ältere Mitbürger vor den einzelnen Betrugsmaschen zu schützen, bedarf es einer umfangreichen Aufklärung über die verschiedenen Betrugsmaschen und wie man sich schützen kan. Save My Grandma “ ist ein weiterer Baustein zum Schutz älteren Mitgbürger.
Save My Grandma – schütze meine Großeltern
Fortsetzung des Projekts im März 2019 an der Gesamtschule am Rosenberg in Hofheim In jeweils zwei Schulstunden wurde das im November 2018 gestartete Präventionsprojekt „Save My Grandma“ am 12. und 20.03.2019 an der Gesamt - schule am Rosenberg in zwei achten Klassen fortgesetzt. Es handelte sich um die Klassen von Frau Frey mit 22 Schülern und von Frau Bötsch mit 18 Schülern. Mit dem Projekt soll das Thema, „Straftaten zum Nach - teil älterer Menschen“ gezielt in die Familien getragen werden, um Senior/innen vor Delikten dieser Art zu schützen. Dies möchten wir über Jugendliche erreichen, die im Rahmen von (Schul-) Workshops über die Thema - tik aufgeklärt werden und sodann in den Familien darüber sprechen. Das Referententeam bestand aus: Frau Theresa Hochstätter, Jugendarbeit Hofheim Herrn Jörg Zollmann, Polizeifachlicher Koordinator der Sicherheitsberater für Senioren im MTK Frau Rosemarie Sprungk, Sicherheitsberaterin für Senioren Kelkheim Herrn Berthold Neitzel, SfS-Koordinator von Hofheim (nur am 13.03.2019) Herrn Jürgen Moog, Geschäftsführer Präventionsrat MTK (nur am 20.03.2019) Es ging auch diesmal um Betrügereien per Telefon, wie z.B. “Enkeltrick”, “Falsche Polizisten”, Schockanrufe und „Falsche Gewinnversprechen“ sowie um Betrügereien an der Haustür, wie z.B. “Falsche Handwerker”, unseriöse Haustürgeschäfte und Ausnutzen der Hilfsbereitschaft. Frau Hochstätter, welche die Veranstaltung moderierte, führte die Kinder in das Thema ein. Sie fragte zunächst, was die Kinder denn bereits von Trickbetrügereien gehört hätten. Hier wurde lediglich der “Enkeltrick” genannt, wobei nichts Genaueres hierüber bekannt war. Frau Sprungk, die bereits eine Art Enkeltrick erlebt hatte, berichtete über ihren Fall, der sich in nahezu permanenten Telefongesprächen über 6 Stun - den zog. Herr Moog gab mit Beispielen einen Überblick über das weitere Spektrum der Betrügereien am Telefon und Herr Zollmann sprach die verschiedenen Möglichkeiten der Betrügereien an der Haustür an. Die Referenten gaben Tipps, wie und an was man die Tricks der Betrüger erkennen kann und gaben Hinweise, wie man sich in solchen Fällen verhal - ten sollte, um kein Opfer zu werden. Zum Abschluss der ersten Schulstunde konnten sich die Schüler einen Film über den Enkeltrick anschauen. In der zweiten Schulstunde stand Gruppenarbeit auf dem Programm. Dabei wurden von den Schülern Arbeits - blätter erstellt, wie man die verschiedenen Betrugsma - schen erkennen und wie man die Betrügereien verhindern kann. Diese Tipps für ihre Großeltern wurden von den Schülern an der Tafel der gesamten Klasse vorgestellt. Die Vor - schläge der Schüler waren richtig gut und wurden von den Referenten lediglich argumentativ verstärkt. Anschließend wurden von Frau Hochstätter noch Fragebogen ausgeteilt, welche die Schüler als Hausaufgabe in den nächsten Tagen, zusammen mit ihren Großeltern, besprechen und erörtern sollen. Außerdem wurde noch verschiedenes Info-Material an die Kinder ausgeteilt. Weitere Information auf der Internetseite vom Präventionsrat Main-Taunus- Kreis. Bilder Präventionsrat MTK