SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Taschendiebe
© Siegfried Fröhlich 2015, 2016, 2017, 2018

Bitte beachten Sie:

Die aufgeführten Tricks sind nur Beispielhaft! Alle Tricks haben unzälige Veriationen. Versuchen Sie Abstand zu fremden Personen zu halten. Für die Damen gilt: Halten Sie Ihre Handtaschen IMMER ge-/verschlossen!
Vorsicht Taschendiebe Das Repertoire der Taschendiebe ist äußert umfangreich. Sie gehen sehr geschickt vor, sind fast nie alleine und arbeiten in kleinen Teams. Sie denken sich ständig neue Finessen aus. Im Supermarkt Eine große Gefahr von Trickdieben bestohlen zu werden besteht beim Einkaufen im Supermarkt. Immer wieder kommt es vor, dass die Handtasche im Einkaufswagen liegt oder am Einkaufswagen hängt. Entfernt sich das Opfer kurz vom Einkaufswagen oder wendet sich den Regalen zu, schlagen die Taschendiebe gnadenlos zu. Eine weitere Masche ist: Personen fragen das Opfer nach einer bestimmten Ware. Während das Opfer danach sucht, wird der Geldbeutel aus der Tasche am/im Einkaufswagen entwendet. Der Verlust des Geldbeutels wird meistens erst an der Kasse bemerkt. Der Geldwechseltrick Der Taschendieb bittet das Opfer eine Münze zu wechseln. Sobald das Opfer nach dem passenden Geldstück im Portmonee sucht, wirft der Taschendieb sein Geldstück in das Münzfach und lenkt Opfer mit wortreichen Gespräch ab. Hierbei wechseln die Banknoten im Portmonee ihren Besitzer. Drängel- und Rempeltrick Dies Art des Taschendiebstahl wird gerne in Bus und Bahn, oder im Gedränge auf Treppen und Rolltreppen oder bei Menschenansammlungen ausgeführt. Das Opfer wird im Gedränge angerempelt, "in die Zange" genommen oder man lässt das Opfer auflaufen. Durch den engen Kontakt wird das Opfer abgelenkt und bestohlen. Für Männer gilt: Tragen Sie keine Geldbörsen in der hinteren Hosentasche. Antanztrick Um ein Opfer heimlich zu bestehlen, müssen der oder die Täter durch eine Berührung mit ihm in Kontakt kommen. Früher fand das häufig durch Anrempeln statt. Heute wird der Körperkontakt vom Antänzer “ hergestellt. Mindestens ein Täter lenkt das Opfer durch tänzelnde Bewegungen ab oder tanzt auch mit ihm, oder legt dem Opfer ein Arm um die Schultern, oder bringt das Opfer aus dem Gleichgewicht, oder hält das Opfer einfach fest um es selbst zu beklauen oder durch andere ausplündern zu lassen. Während dem Überraschungs - moment findet der Diebstahl durch den oder die Täter statt. Beliebt bei Kriminellen sind oft Betrunkene, die nicht merken, wie ihnen bei den scheinbar spaßigen Annäherungen das Handy oder das Portmonee aus der Tasche gezogen wird. Restauranttrick In einem Restaurant setzt sich der Taschendieb an dem Nebentisch des Opfers. Während das Opfer seine Speisen einnimmt, holt der Taschendieb Geldbörse, Handy oder andere Wertsachen aus der über der Stuhllehne abgehängten Jacke oder Handtasche. Beschmutzertrick Insbesondere nach Geldabhebungen wird die Oberbekleidung des Opfer „versehentlich“ mit einer Flüssigkeit, Eis oder Ketchup beschmutzt. Beim wort- oder gestikreichen Reinigungsversuch durch den Täter und sein Komplize verschwindet das zuvor abgehobene Geld aus Jacke oder Handtasche. Stadtplantrick Der Taschendieb spricht sein Opfer an und zeigt sich ortsunkundig. Er fragt unter Vorhaltung eines Stadtplans nach dem Weg. Während das Opfer die Karte in die Hand nimmt und zu helfen versucht, entwendet der Taschendieb aus der Jacke, der Gesäßtasche oder aus der Handtasche die Geldbörse.