SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Wohnungseinbruch
© Siegfried Fröhlich 2015, 2016, 2017
Geben Sie dem Einbrecher keine Chance. Warten Sie also nicht, bis Sie möglicherweise Opfer eines Einbruchs werden. Nutzen Sie die Informationen und werden Sie vorher aktiv.
Einbrecher sind immer unterwegs Täglich   kann   man   in   der   Presse   über   Wohnungseinbrüche   und   die   steigenden   Fallzahlen   lesen. Sicherlich   lassen   sich   derartige   Delikte   nicht   gänzlich   vermeiden,   Sie   können   aber   vorbeugen    und die Sicherheit ihrer Wohnung aktiv verbessern. Bitte   denken   Sie   daran,   dass   ein   Einbruch   in   eine   Wohnung   für   jeden   Betroffenen   ein   großer   Schock ist.   Das   verloren   gegangene   Sicherheitsgefühl   und   die   Verletzung   der   Privatsphäre   können   zu   starken psychischen Folgen führen, welche stärker wirken als der materielle Schaden. Viele Mitbürger haben zu dem Thema Wohnungseinbruch ihre eigene Philosophie wie zum Beispiel: Einbrecher kommen nur nachts “ - ist FALSCH! Einbrecher kommen auch tagsüber, wenn üblicherweise keiner zu Hause ist. Bei mir ist nichts zu holen “ - ist FALSCH! Einbrecher   wissen   nicht,   dass   bei   ihnen   angeblich   nichts   zu   holen   ist.   Sie   finden   immer   war   etwas und verwüsten unter Umständen die Wohnung. Einbrecher ergreifen JEDE Gelegenheit. Ich bin ja versichert “ - sind Sie sicher? Sicherlich     sind     sie     vermutlich     versichert.     Aber     verlassen     Sie     sich     nicht     darauf,     dass Versicherungen Ihnen alles ersetzen. Was ist, wenn Sie vielleicht unterversichert sind? Um sich vor einem Einbruch zu schützen müssen Sie für Ihren Bereich selbst aktiv werden! Achten   Sie   auf   Fremde   im   Haus,   auf   dem   Grundstück   oder   Nachbargrundstück.   Sprechen   Sie diese Personen an. Halten Sie Eingangs- und Kellertüren in Mehrfamilienhäusern geschlossen. Auch   bei   kurzer   Abwesenheit   sollten   Fenster,   Balkon-   und   Terrassentüren   verschlossen   sein. Gekippte Fenster sind für Einbrecher offene Fenster und sehr leicht zu öffnen. Wenn   Sie   das   Haus   oder   die   Wohnung   nur   kurzfristig   verlassen   ziehen   Sie   die   Tür   nicht   einfach ins Schloss, sondern schließen immer zweifach ab. Haus-    und    Wohnungsschlüssel    sollten    niemals    außerhalb    Ihrer    Räume    versteckt    werden. Einbrecher kennen und finden diese Verstecke. Prüfen   Sie,   wer   ins   Haus   will,   bevor   Sie   den   Türöffner   betätigen.   Bleiben   Sie   misstrauisch   und öffnen Sie nicht bedenkenlos wenn jemand an der Haustür klingelt. Sind   Sie   länger   abwesend   sorgen   Sie   dafür,   dass   die   Wohnung   einen   bewohnten   Eindruck   macht. Geschlossene Rollläden signalisieren Ihre Abwesenheit. Denken    Sie    bitte    bei    einer    längeren    Abwesenheit    auch    an    den    Briefkasten.    Dieser    sollte regelmäßig gelehrt werden. Hierbei könnte Ihnen der Nachbar behilflich sein. Pflegen Sie den Kontakt mit Ihren Nachbarn. Bei   ausgelösten   Alarmanlagen,   bei   Hilferufen,   bei   verdächtigen   Personen   alarmieren   Sie   über   den Notruf 110  die Polizei. Durch   das   Anbringen   von   mechanischen   Sicherungen   können   Sie   Ihre   Wohnung   bzw.   das   Haus entsprechend absichern. Eingangstüren können im Nachhinein noch deutlich verbessert werden. Fenster    kann    man    mit    einbruchhemmende    Fensterbeschläge    oder    Zusatzsicherungen    absichern. Rollläden   können   gegen   Hochschieben   gesichert   werden.   Gitterroste   von   Kellerlichtschächten   kann man mit speziellen Abhebesicherungen versehen. Die    Möglichkeiten    von    mechanischen    Absicherungen    sind    vielfältig    und    bedürfen    der individuellen Beratung.  Wenden Sie sich hierzu bitte an die Beratungsstellen der Polizeipräsidien. Im   Internet   können   Sie   sich   informieren,   wo   die   „Schwachstellen“   eines   Hauses   sind.   Hierzu   gibt   es im Internet ein Interaktives Haus  mit Tipps zur Absicherung.