SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Wohnungseinbruch
© Siegfried Fröhlich 2015, 2016, 2017, 2018
Geben Sie dem Einbrecher keine Chance. Warten Sie also nicht, bis Sie möglicherweise Opfer eines Einbruchs werden. Nutzen Sie die Informationen und werden Sie vorher aktiv.
Einbrecher sind IMMER unterwegs Täglich kann man in der Presse über Wohnungseinbrüche und die steigenden Fallzahlen lesen. Sicherlich lassen sich derartige Delikte nicht gänzlich vermeiden, Sie können aber vorbeugen und die Sicherheit ihrer Wohnung aktiv verbessern. Bitte denken Sie daran, dass ein Einbruch in eine Wohnung für jeden Betroffenen ein großer Schock ist. Das verloren gegangene Sicherheitsgefühl und die Verletzung der Privatsphäre können zu starken psychischen Folgen führen, welche stärker wirken als der materielle Schaden. Viele Mitbürger haben zu dem Thema Wohnungseinbruch ihre eigene Philosophie wie zum Beispiel: Einbrecher kommen nur nachts “ - ist FALSCH! Einbrecher kommen auch tagsüber, wenn üblicherweise keiner zu Hause ist. Bei mir ist nichts zu holen “ - ist FALSCH! Einbrecher wissen nicht, dass bei ihnen angeblich nichts zu holen ist. Sie finden immer war etwas und verwüsten unter Umständen die Wohnung. Einbrecher ergreifen JEDE Gelegenheit. Ich bin ja versichert “ - sind Sie sicher? Sicherlich sind sie vermutlich versichert. Aber verlassen Sie sich nicht darauf, dass Versicherungen Ihnen alles ersetzen. Was ist, wenn Sie vielleicht unterversichert sind? Um sich vor einem Einbruch zu schützen müssen Sie für Ihren Bereich selbst aktiv werden! Achten Sie auf Fremde im Haus, auf dem Grundstück oder Nachbargrundstück. Sprechen Sie diese Personen an. Halten Sie Eingangs- und Kellertüren in Mehrfamilienhäusern geschlossen. Auch bei kurzer Abwesenheit sollten Fenster, Balkon- und Terrassentüren verschlossen sein. Gekippte Fenster sind für Einbrecher offene Fenster und sehr leicht zu öffnen. Wenn Sie das Haus oder die Wohnung nur kurzfristig verlassen ziehen Sie die Tür nicht einfach ins Schloss, sondern schließen immer zweifach ab. Haus- und Wohnungsschlüssel sollten niemals außerhalb Ihrer Räume versteckt werden. Einbrecher kennen und finden diese Verstecke. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner betätigen. Bleiben Sie misstrauisch und öffnen Sie nicht bedenkenlos wenn jemand an der Haustür klingelt. Sind Sie länger abwesend sorgen Sie dafür, dass die Wohnung einen bewohnten Eindruck macht. Geschlossene Rollläden signalisieren Ihre Abwesenheit. Denken Sie bitte bei einer längeren Abwesenheit auch an den Briefkasten. Dieser sollte regelmäßig gelehrt werden. Hierbei könnte Ihnen der Nachbar behilflich sein. Pflegen Sie den Kontakt mit Ihren Nachbarn. Bei ausgelösten Alarmanlagen, bei Hilferufen, bei verdächtigen Personen alarmieren Sie über den Notruf 110 die Polizei. Durch das Anbringen von mechanischen Sicherungen können Sie Ihre Wohnung bzw. das Haus entsprechend absichern. Eingangstüren können im Nachhinein noch deutlich verbessert werden. Fenster kann man mit einbruchhemmende Fensterbeschläge oder Zusatzsicherungen absichern. Rollläden können gegen Hochschieben gesichert werden. Gitterroste von Kellerlichtschächten kann man mit speziellen Abhebesicherungen versehen. Die Möglichkeiten von mechanischen Absicherungen sind vielfältig und bedürfen der individuellen Beratung. Wenden Sie sich hierzu bitte an die Beratungsstellen der Polizeipräsidien. Im Internet können Sie sich informieren, wo die „Schwachstellen“ eines Hauses sind. Hierzu gibt es im Internet ein Interaktives Haus mit Tipps zur Absicherung.